Der Fußweg Frickental Einmündung Heyerbergstraße bis Bahndurchlass muss in der Zeit vom 26.09.- 27.09.2018 wegen Sanierungsarbeiten gesperrt werden. Die Treppenabgänge „Am Sonnenhang“ müssen ebenfalls gesperrt werden, da diese in den Fußweg münden. Fußgänger werden entlang der Landesstraße 1020 ab der Einmündung Heyerbergstraße auf einem provisorischen Gehweg umgeleitet und müssen auf Höhe des Gebäudes Frickentalstraße 47 die Landesstraße überqueren und den dort beginnenden Gehweg benutzen. Die Geschwindigkeit wird im Bereich der Querung auf 30 km/h reduziert, Warnhinweise und Warnleuchten aufgestellt.

 

Der Fibre to the Curb – Breitbandausbau in Niederstetten ist abegschlossen. Feierliche Inbetriebnahme des Ausbaugebiets 3 in Weikersheim.


Schnelles Internet für weitere 4.800 Haushalte

  • Drittes Ausbaugebiet im Landkreis fertiggestellt
  • Telekom verlegte 86 Kilometer Glasfaserkabel
  • Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich

 

Weikersheim – Die Zielgerade ist in Sichtweite. Die Telekom hat das nächste Paket beim Netzausbau des Landkreises geliefert: Rund 4.800 Haushalte im Ausbaugebiet drei des Main-Tauber-Kreises können schneller im Internet surfen. Ab heute sind die schnellen Anschlüsse mit Bandbreiten bis 100 Mbit/s buchbar. Das Ausbaugebiet umfasst im Einzelnen:

 

Adolzhausen, Herrenzimmern, Oberstetten, Pfitzingen, Rinderfeld, Dunzendorf, Vorbachzimmern, Wermutshausen, Ebertsbronn, Wildentierbach, Niederstetten, Eichhof, Sichertshausen, Ermershausen (alle Vorwahlbezirk 07932 Niederstetten). Streichental (07933), Rüsselhausen (07934)

 

Weikersheim, Nassau, Schäfersheim, Neubronn, Queckbronn, Laudenbach, Haagen, Honsbronn (alle Vorwahlbezirk 07934 Weikersheim).

Igersheim-Bernsfelden und Igersheim-Simmringen (Vorwahlbezirk 09336 Bütthard)

Im neuen Netz sind Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich. Das gilt auch für Musik- und Video-Streaming oder das Speichern in der Cloud. Insgesamt hat die Telekom in Ausbaugebiet drei des Main-Tauber-Kreises 86 Kilometer Glasfaserkabel verlegt. Auf 47 Kilometern war Tiefbau nötig. Das Unternehmen hat zudem 51 Straßenverteiler neu aufgestellt oder mit moderner Technik aufgerüstet. Bei der offiziellen Inbetriebnahme des dritten Ausbaugebietes trafen sich Dezernent Jochen Müssig, Bürgermeister Klaus Kornberger, Bürgermeister Frank Menikheim, Breitbandbeauftragter der Stadt Niederstetten Sebastian Mayer und weitere Ehrengäste sowie Vertreter der Telekom und der Baufirmen in Weikersheim.

„Es ist schön, dass ein weiteres Ausbaugebiet fertig gestellt ist und wir beim Breitbandausbau weiter gut vorankommen“, unterstrich Dezernent Jochen Müssig. Bürgermeister Klaus Kornberger drückte als Gastgeber sichtlich zufrieden gemeinsam mit anderen auf den symbolischen roten Knopf. „Wir haben jetzt den Anschluss an die Datenautobahn. Hohes Tempo im Internet ist ein digitaler Standortvorteil. Für die gesamte Kommune, aber auch für jede einzelne Immobilie.“

„Wir danken der Kommune und den beteiligten Behörden und Firmen für die gute Zusammenarbeit“, sagte Alexander Ostertag, Regionalmanager der Telekom. Ostertag machte deutlich, dass weitere Temposteigerungen vor der Tür stehen: „Die Telekom hat am 1. August bereits sechs Millionen Haushalte für eine Spitzengeschwindigkeit von bis zu 250 Megabit pro Sekunde (MBit/s) freigeschaltet. Die Zahl wird Monat für Monat steigen. 15 Millionen Haushalte werden dann schon mindestens 100 Mbit schnell sein und maximal 250.“

Der Weg zum neuen Anschluss
Ganz wichtig: Die Kunden müssen aktiv werden und einen neuen Vertrag abschließen. Die neuen Bandbreiten stehen nicht automatisch zur Verfügung. Wer mehr über Verfügbarkeit, Geschwindigkeiten und Tarife der Telekom erfahren will, kann sich im Telekom Shop, beim teilnehmenden Fachhandel, im Internet oder beim Kundenservice der Telekom informieren:

  • Telekom Shop, Hauptstr. 45, 97941 Tauberbischofsheim
  • Partner-Shop Edelmann oHG, Härterichstr. 6, 97980 Bad Mergentheim
  • www.telekom.de/schneller
  • Neukunden: 0800 330 3000 (kostenfrei)
  • Telekom-Kunden: 0800 330 1000 (kostenfrei)

Ausbau in neun Stufen
Den ambitionierten Ausbauplan im Main-Tauber-Kreis will die Telekom in insgesamt neun Schritten bewältigen. In den Ausbaugebieten eins, zwei, vier und fünf sind die schnellen Anschlüsse bereits vor Wochen bzw. Monaten in Betrieb gegangen. In den Ortsteilen Rehhof, Hohe Buche, Hof Aischland, Bronn, Niederstetten-Hachtel folgen in den kommenden Wochen als nächstes jene Gebiete, in denen Glasfaserkabel bis ins Haus verlegt werden.

In den noch folgenden Ausbaugebieten laufen die Arbeiten auf Hochtouren. Dabei wird neueste Technik eingesetzt, um Menschen wie Verkehr möglichst so gering wie nur möglich zu beeinträchtigen. Große Kabelpflüge und Spülbohrmaschinen sind nur zwei Stichworte dafür. Der Netzausbau soll Ende 2018 komplett abgeschlossen sein. Insgesamt bekommen rund 47.190 Haushalte und Betriebe in 18 Städten und Gemeinden bis Ende 2018 schnelles Internet.

Der Landkreis und die Deutsche Telekom stellen den Netzausbau umfassend dar. So finden die Bewohner des Kreises Informationen im Internet unter www.main-tauber-kreis.de/breitbandausbau und http://telekom.de/main-tauber-kreis sowie in einem Blog unter: https://telekomhilft.telekom.de/t5/Blog/Schnelles-Internet-im-Main-Tauber-Kreis/ba-p/2547744

 

Das Netz der Telekom in Zahlen
Für 2018 plant die Telekom 60.000 Kilometer Glasfaser zu verlegen. Zum Vergleich: 2017 waren es 40.000 Kilometer. Insgesamt misst das Glasfasernetz der Telekom über 455.000 Kilometer – das größte in Europa. Man könnte es mehr als zehnmal um die Erde wickeln. Die Verlegung von einem Kilometer Glasfaser beträgt zwischen 50.000 Euro und 150.000 Euro. Die Telekom investiert pro Jahr mehr als fünf Milliarden Euro in Deutschland.

Quelle: Landratsamt Main-Tauber-Kreis / Foto: Markhard Brunecker

 

Aktuell liegen folgende Ausschreibungen vor:


Neugestaltung der öffentlichen Räume im Stadtkern, 1. Bauabschnitt Lange Gasse

Erdarbeiten, Leitungsgraben, Schottertragschichten, bit. Fläche, Randeinfassungen, Betonpflasterflächen, Kanal DN 250-400, Wasserleitung

Ausführungszeitraum: März 2019 – September 2019

Veröffentlichungstext: pdfNeugestaltung der öffentlichen Räume im Stadtkern, 1. Bauabschnitt Lange Gasse


 

Bundeswehr - Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen besuchte gestern das Transporthubschrauberregiment 30 / Lob für die Soldaten / Weitere Investitionen

„Das Regiment in Niederstetten ist ein Pfund für die Bundeswehr, sehr wichtig, und erfährt in der Region eine große Gastfreundschaft“, stellte Ursula von der Leyen gestern bei ihrem Besuch fest.

Die traditionelle Sommerreise der Bundesverteidigungsministerin führt dieses Jahr wieder deutschlandweit in verschiedene Standorte. Gestern Nachmittag war Niederstetten an der Reihe und das Transporthubschrauberregiment 30 „präsentierte sich von seiner allerbesten Seite“, so Ursula von der Leyen voll des Lobes. „Wir wissen, wie hochprofessionell hier gearbeitet wird“, sagte die Ministerin und kündigte weitere Investitionen in Höhe von 110 Millionen Euro vor Ort an. Sie würdigte auch die Gastfreundschaft in der Region. Die Bundeswehr werde hier wertgeschätzt „und wir haben hier ideale Standort- und Übungsbedingungen“, das mache den Standort unverzichtbar, so von der Leyen.

Die Ministerin schaute am Morgen in der Alb-Kaserne in Stetten am kalten Markt (Landkreis Sigmaringen) vorbei und reiste dann mit dem Hubschrauber weiter ins Vorbachtal. Sie lobte dort den Einsatz der Soldaten in Mali/Afrika im Rahmen einer einjährigen Mission und betonte, dass nun die Regeneration des Personals und des Materials sowie die Konzentration auf die Landes- und Bündnisverteidigung fortan im Mittelpunkt stünden. Der leichte Transporthubschrauber NH-90 habe sich im Einsatz bewährt, so von der Leyen, die auf Nachfrage von Pressevertretern auch einräumte, dass es viele „Kinderkrankheiten“ beim NH-90 gegeben habe.

DiStellv. Bürgermeister Wolfgang Dornberger und Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen ©Foto: Bundeswehr/Martin Stollberge Fähigkeiten des Regiments und des Transporthubschraubers wurden der Ministerin sowie Dr. Ulrich Derpa als Vertreter des Landrats, Bad Mergentheims Oberbürgermeister Udo Glatthaar, dem CDU-Bundestagsabgeordneten Alois Gerig und dem stellv. Bürgermeister Wolfgang Dornberger als Vertreter von Niederstettens Bürgermeisterin Heike Naber in einer gut halbstündigen Präsentation von rund 60 Soldaten vorgeführt. Das „Absetzen“ von Fallschirmspringern im Flug, aber auch das Anlanden von Bodentruppen, das Heranbringen von Verstärkung, der Abtransport von Verletzten und der Lufttransport als Außenlast von leicht gepanzerten Kettenfahrzeugen vom Typ „Wiesel“ wurden eindrucksvoll gezeigt. Ebenso demonstrierte der Such- und Rettungsdienst (SAR), der zweite Auftrag des Regiments, die Rettung eines Soldaten mittels Seilwinde. Kommandeur Oberst Peter Göhringer kam ins Gespräch mit der Ministerin und auch rund 150 Soldaten – jeweils abseits der Öffentlichkeit.

Ursula von der Leyen zollte den Soldaten für ihren Einsatz Respekt und Anerkennung und versprach, sich um eine gute persönliche Ausstattung der Soldaten zu allererst zu kümmern, danach stünden das Mega-Thema Digitalisierung und dann die vielen großen Rüstungsprojekte auf ihrer Agenda. Die Ministerin kündigte an, dass es bald eine Entscheidung über das Nachfolgemodell für den leichten Unterstützungshubschrauber geben soll.

Auf die Einsatzbereitschaft der neuen NH-90-Flotte angesprochen, überließ sie Kommandeur Göhringer das Wort. Dieser hob hervor, dass durch die eingesetzte „Task Force“, Maßnahmen ins Rollen kamen, die jetzt langsam bei der Truppe ankommen. „Die Ersatzteilversorgung hat sich wesentlich verbessert.“ Mittlerweile liege der Klarstand bei den Hubschraubern bei 50 Prozent, „Tendenz steigend“. Die Ministerin kündigte noch die Anschaffung eines modernen Flugsimulators zur besseren Ausbildung der Piloten direkt in der Hermann-Köhl-Kaserne an. Am Dienstag, den 21.08.2018 wird von der Leyen in Ulm erwartet, beim Multinationalen Kommando Operative Führung der Bundeswehr.

 

 ©Bericht: Sascha Bickel, Fränkische Nachrichten, Dienstag, 21.08.2018

Stellv. Bürgermeister Wolfgang Dornberger und
Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen

©Foto: Bundeswehr/Martin Stollberg

 

Das in die Jahre gekommene Kleinspielfeld am Niederstettener Bildungszentrum muss dringend saniert werden. Die Bodenplatten sind uneben und wölben sich nach oben. Die Tornetze sind zerrissen, Bälle fliegen - aufgrund von fehlenden Sicherheitsnetzen - gegen die Scheiben des BIZ oder in den angrenzenden Vorbach. Hier besteht vor allem die Gefahr (bei einem hohen Wasserstand), dass die Kinder in den Vorbach steigen, um die Bälle wieder herauszuholen. In enger Abstimmung mit der Stadt Niederstetten soll hier mit Hilfe der FANTA® Spielplatz-Initiative ein neues Kleinspielfeld mit Banden und Sicherheitsnetzen sowie einem integrierten Kunstrasen, welche den aktuellen DIN-Vorschriften entsprechen, installiert werden. Das Kleinspielfeld auf dem Spielplatz am Bildungszentrum erfreut sich großer Beliebtheit der Schule sowie in der gesamten Gemeinde. Deshalb VOTET für den „Spielplatz am Bildungszentrum“, damit auch in Zukunft ein tolles Kleinspielfeld für unsere Kinder zur Verfügung steht.

 

FACT's:

  • Abstimmungsphase: 30.08. - 30.09.2018
  • Es kann täglich neu gevotet werden.
  • Hier könnt ihr für den Spielplatz am Bildungszentrum abstimmen: HIER ABSTIMMEN!
  • Mehr Infos über die Initiative findet ihr hier: Fanta® Spielplatz-Initiative

 

©SOCCERGROUND - USP GmbH & Co. KG, ©Fanta® Spielplatz-Initiative, ©DKHW – Deutsches Kinderhilfswerk, Fanta ist eine eingetragene Schutzmarke der The Coca-Cola Company.

 

Vereinbarung mit der ÜWS zum Aufbau von Ladeinfrastruktur

Am Frickentalplatz und in der Bahnhofstraße in Niederstetten können bald Elektroautos geladen werden. Die Stadtverwaltung und die Überlandwerk Schäftersheim GmbH & Co. KG haben eine Kooperation zum Aufbau der Ladeinfrastruktur vereinbart und die Errichtung der beiden PKW-Ladesäulen beschlossen. Um bereits erste Erfahrungen mit der Elektromobilität sammeln zu können, stellt die ÜWS den Mitarbeitern der Stadt drei Wochen lang einen Nissan Leaf zur Verfügung.
Eine der beiden Ladesäulen wird im Rahmen des Landesförderprogramms „SAFE Baden-Württemberg“ errichtet. Das Land fördert hierbei den Aufbau eines landesweit flächendeckenden Ladenetzes, an dem sich die ÜWS in Kooperation mit rund 70 weiteren Partnern aus der Energiewirtschaft beteiligt.

„Das Thema Elektromobilität nimmt in Niederstetten jetzt Fahrt auf“, sagt Bürgermeisterin Heike Naber. „Wir freuen uns, dass wir beim Voranbringen der Elektromobilität vor Ort mit der ÜWS einen starken Partner an unserer Seite haben.“

„Um Elektromobilität noch attraktiver zu machen, ist die Zusammenarbeit mit Städten und Gemeinden besonders wichtig“, erklärt Volker Hofmann, Geschäftsführer der ÜWS. „Deshalb unterstützen wir die Stadt Niederstetten gerne bei ihrem Beitrag für eine flächendeckende Ladeinfrastruktur.“

An den Ladesäulen, die jeweils über zwei Typ2-Steckdosen mit einer Leistung von je 22 Kilowatt (kW) verfügen werden, können dann vier Elektrofahrzeuge gleichzeitig Ökostrom laden.
Um ein einheitliches Zugangs- und Abrechnungssystem zu gewährleisten, integriert die ÜWS alle Ladesäulen in den Ladeverbund+. Der Ladeverbund+ ist eine Kooperation von derzeit über 50 Stadt- und Gemeindewerken und verfolgt das Ziel, eine einheitliche Ladeinfrastruktur aufzubauen. Der Zugang an der Ladesäule erfolgt unter anderem über das Mobiltelefon. Weitere Informationen dazu sind unter www.ladeverbundplus.de zusammengefasst.

Elektromobilität bei der ÜWS

Seit 2015 betreibt die ÜWS Ladesäulen für Elektroautos in Weikersheim, Ochsenfurt, Schäftersheim, Röttingen und Creglingen. Zusätzlich zu den neuen Stationen in Niederstetten wird die ÜWS noch weitere Säulen errichten.

 

Neuer Spielplatz wurde eingeweiht / Manuela Schugk und Lydia Murschel waren die Hauptinitiatorinnen

 

Schmuckstück im Herzen des Dorfes

 

Der neue Spielplatz ist ein Schmuckstück mitten im Herzen von Oberstetten. Jetzt wurde Einweihung gefeiert.

Mit der feierlichen Einweihung des Spielplatz Kunterbunt in der Ortsmitte, nähe Amtshaus, ging ein lang gehegter Wunsch der Einwohner von Oberstetten in Erfüllung. Deshalb war es Ortsvorsteher Jochen Haag eine besondere Freude, nach nur einem knappen Jahr Bauzeit und dem ersten Spendenaufruf, den neuen Kinderspielplatz an den Oberstettener Nachwuchs übergeben zu können.

Besonderer Dank ging an die beiden nimmermüden Hauptinitiatorinnen, Manuela Schugk und Lydia Murschel, ohne deren Ausdauer, Beharrlichkeit und Durchsetzungsvermögen das Projekt so wohl nicht hätte von statten gehen können.

Dazu gesellen sich über 45 freiwillige Helfer aus Oberstetten, die in unzähligen Arbeitsstunden und Materialbereitstellungen an der Gestaltung des Platztes mithalfen. Nicht zu vergessen die Unterstützung durch die Kommune, die großzügigen Spenden von Firmen, Vereinen, Organisationen und Privatpersonen, womit man mit Fug und Recht von einem nachahmenswerten Zusammenwirken aller gesellschaftlichen Bereiche spreche könne. Im Herbst 2016, so der Ortsvorsteher, habe sich der Ortschaftsrat erstmals mit dem Thema, der Sanierung des alten Spielplatzes, befasst. Für das Jahr 2017 stellte man dann 6.000,- Euro zur Verfügung. Doch diese Summe hätte bei weitem nicht ausgereicht, das Projekt in Angriff zu nehmen.

 

In der Geldbeschaffung kreativ

Doch die beiden oben genannten Mütter sprühten vor Kreativität in der Geldbeschaffung. So brachte die Teilnahme bei einem Online-Voting Gewinnspiel von Edeka Südwest (9. Platz) 5.000,- Euro ein. Auch die Spendensammelaktion über Leergutbons wurde erfolgreich genutzt. Die Organisation Bild hilft e. V. „Ein Herz für Kinder“ wurde zum Hauptunterstützer des Projektes. Einige Banken, Firmen, Organisationen, Vereine und Privatpersonen legten noch einige Tausender drauf. Und so kam die unglaubliche Summe von rund 27.000,00 Euro zusammen. Damit habe man, so der stolze Ortsvorsteher Jochen Haag, an die Arbeit gehen können.

In der Firma Stefan Müller Spielgeräte e. K. aus Schöntal (www.mueller-spielgeraete.de) hatte man außerdem einen Partner, der in Beratung und Umsetzung seine Ideen mit einbrachte und auch gewünschte Ideen perfekt in die Planung mit aufnahm. Die Umsetzung des Mottos „Spielplatz Kunterbunt“ wurde gezielt umgesetzt. Die Firma Müller stand stets mit Rat und Tat zur Seite. So entstand ein wahres Schmuckstück im Herzen Oberstettens, an dem nicht nur die Kinder selbst, sondern auch deren Eltern und Großeltern ihren Spaß haben werden.

Für die im Urlaub befindliche Bürgermeisterin Heike Naber gratulierte Bürgermeisterstellvertreter Ulrich Roth zum gelungenen Projekt. Diese Neugestaltung des Kinderspielplatzes stelle eine Infrastruktureinrichtung dar, die Oberstetten weiter aufwerte und attraktiver mache, auch für bauwillige junge Familien. Das Besondere daran sei, dass die Initiative, das Vorantreiben, das Einwerben von Geldern und die tatkräftige Umsetzung aus dem Ort selbst kam.
Dafür gebühre der Bürgerschaft und der Gemeinde Oberstetten, in der ein guter Geist wehe, namens der Stadt Niederstetten Dank und großer Respekt. Das Projekt habe eindrucksvoll bewiesen was machbar sei, wenn im Interesse der Zukunft des Ortes alle gesellschaftlichen Bereiche an einem Strang zögen.

 

Technische Daten Spielplatz Kunterbunt

  • Summe der Spielgeräte ca. 21.000,00 Euro
  • 10 m³ Beton
  • 13 m³ Sand
  • 48 m³ Hachschnitzel
  • 5 m³ Humus
  • 100 m² Rollrasen

 

Bericht: B.Hellstern

 

 

Der Rinderfelder Kindergarten war von 2004 bis 2007 Modellkindergarten für Bildungsförderung im Elementarbereich der Innovationsregion Kocher & Jagst.

Dieses Projekt mündete 2008 in einer Bildungspartnerschaft mit der Firma BASS aus Niederstetten. Als Altbürgermeister Herr Finkenberger damals auf die Geschäftsführerin Dr. Stefanie Leenen zuging stieß er auf offene Ohren, denn MINT-Themen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) sind nicht nur heute in aller Munde. Ziel der Kooperation ist es, insbesondere auch bei Mädchen das Interesse an MINT-Fächern zu wecken. Seit 2008 werden jährlich drei bis fünf MINTec-Werkstätten im Bereich Technik durchgeführt. Einmal im Jahr in der Firma BASS, ansonsten im Kindergarten – aber stets mit vorbereitet von den Auszubildenden. Die Firma Bass unterstützt die Einrichtung also mit Man- und Frauenpower, aber auch finanziell.

Ebenfalls die Natur und Naturwissenschaften nehmen großen Raum im Kindergarten ein. Basiswissen im Bereich Mathematik wird spielerisch in den Alltag integriert, manches als tägliches Ritual. Wer mehr dazu erfahren möchte, kann die Konzeption beim Kindergarten gerne einsehen. Frau Dr. Leenen versprach beim Start der Partnerschaft, dass sie das Engagement der Firma BASS langfristig gestalten möchte, und so hat es sich auch entwickelt. Aufgrund dessen darf der Kindergarten in seinem Logo auch den geschützten Begriff „MINTec Hohenlohe“ führen.

10 Jahre sind seit der Gründung der MINTec-Kooperation vergangen. Aus diesem Anlass war eine besondere Aktion geplant. Die Kinder und Erzieherinnen wünschten sich schon lange eine Außenküche für den Sandbereich. Der Ausbildungsleiter bei BASS, Florian Herrmann sagte sofort: Das bekommen wir hin!

Zusammen mit Herrn Weber, Hausmeister bei BASS und gelernter Schreiner, sowie den drei Auszubildenden Christoph, Leonhard und Robert ging es recht schnell in die Vorplanung. Die Kinder wollten eine Winkelküche, und da wir mit Herrn Weber einen richtigen Fachmann dabei hatten, war klar, dass das auch was werden würde. Schon vor der Aktion im Kindergarten wurden in der Firma einzelne Küchenelemente aus Europaletten hergestellt. Der 17. und 19. Juli waren dann für den Aufbau im Kindergarten vorgesehen. Die Aufregung war groß, als morgens der Anhänger mit dem ganzen Material kam. Die Kinder standen am Zaun und riefen: „Da kommt die Firma BASS!“ Gemeinsam wurde er abgeladen, und alles an Ort und Stelle gebracht. Dafür haben die Kinder ganz schön viele Muskeln gebraucht. Dann wurde der Boden eingeebnet und an der Küche geschraubt, gebohrt, gesägt und geschliffen.

Das Meiste haben zwar die Auszubildenden gemacht, aber auch die Kinder haben fleißig mitgeholfen. Anschließend kam auch die Bürgermeisterin Frau Naber und hat sich bei den Auszubildenden und Herrn Weber bedankt. Die Kinder und Erzieherinnen haben das natürlich auch gemacht.

Zehn Jahre sind schnell vergangen, und wir freuen uns noch auf viele weitere Jahre mit der Firma Bass.

 

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Das Ordnungsamt informiert:

Aus gegebenem Anlass weist das Ordnungsamt der Stadt Niederstetten darauf hin, dass es aktuell verboten ist, an öffentlichen Grillstellen ein offenes Feuer zu entfachen. Aufgrund der aktuellen Wetterlage wurde insbesondere für Waldgebiete Waldbrandgefahr ausgerufen. Bis auf weiteres ist es daher untersagt, die öffentlichen Grillstellen in Niederstetten als auch in den Ortsteilen zu nutzen.

Um Beachtung wird gebeten!

 

 

Ab 16.07.2018 wechselt das Stadtwerk Tauberfranken die Wasserzähler im Auftrag der Gemeinde Niederstetten.

Bei einigen Zählern steht ein turnusmäßiger Wasserzählerwechsel an. Warum muss der Zähler getauscht werden? Die Eichgültigkeit der Zähler läuft nach einer bestimmen Frist ab. Dann ist Ihr Versorger verpflichtet, die Zähler zu wechseln.
Der Zählertausch ist für Sie kostenlos. Damit der Zählerwechsel problemlos erfolgen kann, bitten wir Sie, dem Mitarbeiter des Stadtwerks Tauberfranken den ungehinderten Zugang zum Zähler zu ermöglichen. Der zuständige Mitarbeiter des Stadtwerks Tauberfranken kann sich mit einem Mitarbeiterausweis jederzeit ausweisen.

 

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