Liebe Bürgerinnen und Bürger,

wir möchten in Zukunft durch die beliebte App „WhatsApp“ möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern eine einfache Möglichkeit geben, mit uns in Kontakt zu treten.

Haben Sie eine gute Idee für unsere Stadt? Interessiert Sie etwas oder möchten Sie etwas Konkretes wissen? Wollen Sie uns direkt kontaktieren? Oder haben Sie sich über etwas geärgert oder besonders gefreut? – Wir freuen uns über jede Frage oder Anregung auf diesem Wege. Unter 07932/91020 können WhatsApp-Nachrichten direkt an die Stadtverwaltung geschickt werden.

Wir kümmern uns um Ihre Anliegen oder leiten diese gegeben falls direkt weiter. Telefon- und Videoanrufe über WhatsApp werden hingegen nicht entgegengenommen. Wer die Stadtverwaltung telefonisch erreichen möchte, wählt weiterhin per Telefon die 07932/9102-0. Wir bitten auch um Verständnis, dass nicht zu jeder Tages- und Nachtzeit geantwortet werden kann und dass es bei Krankheit und Urlaub zu Verzögerungen kommen kann. Wir bemühen uns aber um schnellstmögliche Kontaktaufnahme.

 

  1. Nehmen Sie nachfolgende Nummer 07932/91020 in Ihre Telefon-Kontakte auf.
  2. Fügen Sie die Nummer zu Ihren WhatsApp-Kontakten hinzu. (In der Regel geht dies automatisch.)
  3. Schreiben Sie uns Ihre Meinung oder stellen Sie uns Fragen zu Themen, die Sie beschäftigen. Wir werden möglichst schnell jede Anfrage beantworten.

 

Bitte lesen Sie sich die pdfAllgemeinen Nutzungsbedingungen durch.

 

Bei Fragen kontaktieren Sie uns bitte unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

 

Hier finden Sie die Berichte aus den Sitzungen des Gemeinderats als .pdf-Datei zum Download:

 

2019  

                                                                           

2018

                                                                                     

2017

                                                        
JAN pdfGR-Sitzung vom 23.01.2019   JAN    pdfGR-Sitzung vom 31.01.2018   JAN    pdfGR-Sitzung vom 17.01.2017
FEB pdfGR-Sitzung vom 20.02.2019   FEB pdfGR-Sitzung vom 21.02.2018   FEB pdfGR-Sitzung vom 22.02.2017
MÄRZ pdfGR-Sitzung vom 27.03.2019   MÄRZ    pdfGR-Sitzung vom 28.03.2018   MÄRZ    pdfGR-Sitzung vom 23.03.2017
APRIL pdfGR-Sitzung vom 10.04.2019   APRIL pdfGR-Sitzung vom 19.04.2018   APRIL pdfGR-Sitzung vom 19.04.2017
MAI pdfGR-Sitzung vom 15.05.2019   MAI

pdf GR-Sitzung vom 02.05.2018

  MAI pdfGR-Sitzung vom 17.05.2017
JUNI pdfGR-Sitzung vom 26.06.2019   MAI
pdf GR-Sitzung vom 17.05.2018   JUNI pdfGR-Sitzung vom 14.06.2017
JULI GR-Sitzung vom 18.07.2019   JUNI pdfGR-Sitzung vom 27.06.2018   JULI pdfGR-Sitzung vom 13.07.2017
JULI     JULI pdfGR-Sitzung vom 18.07.2018   AUG - Sommerpause -
AUG     AUG - Sommerpause -   SEP pdfGR-Sitzung vom 21.09.2017
SEP     SEP pdfGR-Sitzung vom 19.09.2018   OKT pdfGR-Sitzung vom 26.10.2017
OKT     OKT pdf GR-Sitzung vom 10.10.2018   NOV pdfGR-Sitzung vom 21.11.2017
NOV     OKT pdfGR-Sitzung vom 24.10.2018   DEZ pdfGR-Sitzung vom 20.12.2017
DEZ     NOV pdfGR-Sitzung vom 14.11.2018      
      DEZ pdfGR-Sitzung vom 19.12.2018      

NightLifeShuttle – Neue Tarife und angepasste Fahrpläne

Weitere bayerische Gemeinden schließen sich dem Projekt an

 

Beim NightLife-Shuttle ändern sich ab Samstag, 15. Dezember, Fahrzeiten und Tarife. Weitere bayerische Gemeinden schließen sich dem Projekt an.

Im NightLife-Shuttle werden künftig alle Inhaber von VRN-Jahres- und Halbjahreskarten beim Kauf eines NightLife-Tickets mit zwei Euro Rabatt belohnt. „Der Fahrpreis ermäßigt sich für die Inhaber von VRN-Jahres- und Halbjahreskarten von vier auf zwei Euro für Fahrten innerhalb des Landkreises beziehungsweise von sechs auf vier Euro für Fahrten vom Main-Tauber-Kreis in den Landkreis Würzburg und umgekehrt“, berichtet Dezernent Jochen Müssig begeistert.

In Abstimmung mit den Mitgliedern der Interessengemeinschaft NightLife-Shuttle werden die NightLife-Fahrpläne auf einigen Linienabschnitten bedarfsorientiert flexibel angepasst.

Die NightLife-Linie 988 zwischen Tauberbischofsheim und Bad Mergentheim wird komplett umstrukturiert. So fährt der erste Shuttle künftig um 18.45 Uhr ab Lauda über die Ortschaften nach Tauberbischofsheim und im Anschluss direkt ohne Umstieg als NightLife-Linie 990 weiter nach Würzburg (Ankunft 19.52 Uhr). Die meisten Fahrten der NightLife-Linie 988 Tauberbischofsheim-Lauda-Bad Mergentheim und zurück werden in bedarfsgerechte, flexible Anrufangebote umgewandelt. Auf die Ankunft des NightLife-Shuttle aus Würzburg ausgerichtet, ist um 1.25 Uhr ab Tauberbischofsheim ein flexibles Anrufangebot bis Lauda im NightLife-Fahrplan zu finden. Der letzte NightLife-Shuttle um 2.20 Uhr ab Würzburg fährt künftig ab Tauberbischofsheim bei Bedarf um 3.20 Uhr direkt weiter bis Lauda und/oder Külsheim und bietet damit einen Mehrwert für die Nachtschwärmer. Die späten Shuttle-Fahrten auf dem Abschnitt Bad Mergentheim-Lauda und zurück, nach Ankunft um 22.45 Uhr in Lauda, entfallen allerdings aufgrund der fast gänzlich fehlenden Nachfrage in den vorangegangenen Jahren.

Es ist vorgesehen, den bisherigen NightLife-Fahrplan während der Festsaison im Taubertal, zum Laudaer Weinfest, dem Tauberbischofsheimer Altstadtfest und an den beiden Wochenenden der Königshöfer Messe im Rahmen der Festverkehre einzurichten. „Das war der Landkreisverwaltung ein besonderes Anliegen“, betont Jochen Müssig.

Die NightLife-Linie 989 hält auf der Fahrt von Bad Mergentheim nach Würzburg und zurück künftig auch in den bayerischen Gemeinden Euerhausen, Herchsheim und Giebelstadt, so dass auch hier für alle Beteiligten ein verbessertes Angebot zur Verfügung steht.

Auf der NightLife-Linie 990 wird der Abschnitt Külsheim-Tauberbischofsheim aufgrund der überschaubaren Nachfrage in bedarfsorientierte Anrufangebote umgewandelt. Anschlussverbindungen mit dem RufTaxi auf den Shuttle um 19.05 Uhr und 21.05 Uhr nach Würzburg erweitern die Fahrtmöglichkeiten. Mit dem neuen Anrufangebot mit Anschluss auf den um 1.14 Uhr ankommenden Shuttle aus Würzburg gibt es um 1.20 Uhr eine neue, zusätzliche Verbindung ab Tauberbischofsheim nach Külsheim. Der letzte NightLife-Shuttle um 2.20 Uhr ab Würzburg nach Tauberbischofsheim fährt fortan bei Bedarf zum Ausstieg direkt weiter bis Lauda und/oder Külsheim.

Jochen Müssig erklärt, „dass die NightLife-Linie 991 zwischen Wertheim-Würzburg und zurück, die 2018 einen deutlichen Fahrgastzuwachs zu verzeichnen hat, künftig auch Station in den bayerischen Orten Wüstenzell, Holzkirchen, Remlingen, Uettingen, Rossbrunn, Mädelhofen und Waldbüttelbrunn macht, die sich nun alle versuchsweise dem Projekt angeschlossen haben.“ Der Streckenabschnitt Freudenberg-Wertheim und zurück ist künftig mit bedarfsorientierten Anrufangeboten ausgestattet, die um 18.50 Uhr und um 20.50 Uhr einen Anschluss zum NightLife-Shuttle ab Wertheim nach Würzburg bieten. Mit zwei neuen Anrufangeboten um 1.20 Uhr und 3.20 Uhr ab Wertheim bis Freudenberg mit Anschluss auf den NightLife-Shuttle aus Würzburg bieten sich weitere Mobilitätslösungen für die Nachtschwärmer aus dem westlichen Maintal.

 

Auskunft, Buchung und Tarif:

Auskunft und Buchung für das fahrplanmäßige RufTaxi und die NightLife-Anrufangebote sind rund um die Uhr unter 0621/1077 077, www.vrn.de und über myVRN-App möglich. Buchungen am Tag der Fahrt sind samstags bis 18 Uhr möglich. Die RufTaxen bieten Platz für acht Fahrgastplätze. VRN-Jahres- und Halbjahreskarten erhalten zwei Euro Rabatt beim Kauf des NightLife-Tickets. Inhaber eines Schwerbehindertenausweises mit Wertmarke können das NightLife-Angebot kostenlos nutzen. Die Mitnahmeregelung gilt nicht.

INFO

  • Der NightLifeShuttle leistet seit vielen Jahren einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit
  • Der NightLifeShuttle verkehrt immer samstags, außer Heilig Abend und Silvester.
  • Im NightLifeShuttle gelten nur NightLifeTickets zur Fahrt.
  • Ein NightLifeTicket gilt den ganzen Abend für beliebig viele Fahrten.

 

Fahrplan- und Tarifauskünfte:
Informationen zum Fahrplan und den Tarifangeboten des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar GmbH (VRN) gibt es rund um die Uhr im Internet unter www.vrn.de, in der kostenlosen App „myVRN“ und unter www.vgmt.de. Ebenfalls rund um die Uhr erreichbar ist die VRN-Servicenummer 0621/1077077. Das VGMT-Team ist während der Geschäftszeiten in der Geschäftsstelle in Lauda oder telefonisch unter 09343/6214-0 erreichbar.

 

Die aktuellen Fahrpläne der NLS Linie 989 (Ober-/Niederstetten):

 

Die aktuellen Fahrpläne der anderen NLS Linien 988, 990 und 991:

 

Herzlichen Glückwunsch! Heike Naber ist - nach dem endgültigen Gesamtwahlergebnis mit 54,84 % - neue Bürgermeisterin in Niederstetten!

 

DAS ERGEBNIS

Das endgültige Ergebnis der Bürgermeisterwahl finden Sie unter folgendem Link:

Vorläufiges Wahlergebnis - Bürgermeisterwahl am 4. Februar 2018 und hier nach Wahlbezirken

Hier finden Sie das endgültige Gesamtwahlergebnis als .pdf-Datei zum Download: pdfGesamtergebnis Bürgermeisterwahl 2018

 

Das Video der Fränkischen Nachrichten zur Verkündung des vorläufigen Wahlergebnisses:

 

Kandidatenvorstellung

Die öffentliche Vorstellung der Kandidaten fand am Montag, den 15.01.2018 in der Alten Turnhalle statt.

Folgende Kandidaten standen zur Wahl: (Reihenfolge nach Eingang der Bewerbungen)

  • Rainer Warzecha, Verwaltungsamtsrat
  • Uwe Jantschek, Lehrer
  • Heike Naber, Diplom-Verwaltungswirtin (FH)
  • Heidrun Kappes, Juristin
  • Fridi Miller, Familienhelferin
  • Roderich Fauser, Lehrkraft
  • Silvia Winter, Darstellende Künstlerin

 

Übergabe der Gewinnerpreise

Vom 15. bis einschließlich 17. September 2017 fand auf dem Festplatz die vom Gewerbeverein veranstaltete Leistungsschau statt. Im voraufgebauten Herbstfestzelt sowie im Außenbereich haben sich die Niederstettener Unternehmen, Einzelhändler und Dienstleister präsentiert.

Auch die Stadtverwaltung Niederstetten war an diesem Wochenende mit einem informativen Stand im Aktionszelt der Leistungsschau vertreten. Neben der Vielzahl von Informationsmaterialien rund um die Stadt Niederstetten, sowie der gezeigte Imagefilm bzgl. der verfügbaren städtischen Bauplätze, wurde ein Luftballonweitflugwettbewerb veranstaltet. Ziel dessen war es einen Ballon mit Teilnehmerkarte auszufüllen und vor dem Festzelt steigen zu lassen. Die Ballons, welche gefunden und deren Karte an die Stadtverwaltung zurückgesandt wurden, nahmen an der Aktion teil.

Insgesamt wurden 60 Teilnehmerkarten an die Stadt Niederstetten zurückgesandt. Nun wurden anhand der zurückgelegten Luftlinie die Gewinner ermittelt. Die weiteste geflogene Strecke betrug knapp 250 km (in der Nähe von Chemnitz). In einer kleinen Preisübergabe am Mittwoch, den 20.12.2017 konnte Herr Bürgermeister Rüdiger Zibold die Gewinne überreichen.

 

Herzlichen Glückwunsch zu

  • jeweils einen Gutschein für einen Rundflug über Niederstetten für 2 Personen, zur Verfügung gestellt von der Flugbetrieb Niederstetten GmbH an Oliver Augst, Niederstetten und Bahar Eshandary, Niederstetten
  • einen Niederstettener Kulturgutschein im Wert von 40,- € an Rosemarie Schumann, Weikersheim
  • 2 Erlebnispässe für den Erlebnispark Tripsdrill an Lilli Hütter, Niederstetten
  • einen Niederstettener Einkaufsgutschein im Wert von 25,- € an Luca Frank, Vorbachzimmern

 

Das Heeresmusikkorps Veitshöchheim sorgte mit seinem festlichen Konzert mit adventlicher Musik zur Eröffnung des Niederstettener Weihnachtsmarktes gleich zwei Mal für strahlende Gesichter: zunächst beim Publikum in der Jakobskirche dank der gekonnt vorgetragenen Musik zur Vorweihnachtszeit (die FN berichtete ausführlich über das gelungene Konzert), danach bei der Übergabe der Spenden. Das Benefizkonzert brachte 1.832 € Spenden ein, die zur einen Hälfte an die Aktion Sorgenkinder in Bundeswehrfamilien, zur anderen Hälfte an die evangelische Kirchengemeinde gingen. Das Bild zeigt links Pfarrer Roland Silzle, der die Spende für die evangelische Kirchengemeinde entgegen nahm. Oberstleutnant Martin Heuwinkel (zweiter von rechts), der Organisator des Konzerts, bekam den Scheck für die Aktion Sorgenkinder in Bundeswehrfamilien. Mit ihm freut sich Oberst Peter Göhringer (rechts), der Kommandeur des Transporthubschrauberregiments 30. Schirmherr der Veranstaltung war Niederstettens Bürgermeister Rüdiger Zibold (zweiter von links).

Am 7.12.2017 wurde das neue Kommunalfahrzeug „Hansa APZ 1003“ an den städtischen Bauhof zur Nutzung übergeben und ersetzt den nunmehr 32 Jahre alten Unimog U 120. Das Fahrzeug wird im Winterhalbjahr hauptsächlich als Winterdienstfahrzeug eingesetzt. Durch seine Allradlenkung ist das Fahrzeug sehr wendig und kann auf Wendeplatten in engstem Radius gedreht werden.

Im Sommer dient es dem Straßen-und Wegeinstandsetzungstrupp als Transportfahrzeug für Walze, Spritzmaus usw.

Das Fahrzeug wurde über die Bad Mergentheimer Firma Baumaschinen Wolf im Sommer 2017 bei der Maschinenfabrik Hansa in Selsingen für ca. 133.000 € bestellt.

In der Verbandsversammlung des Wasserverbandes Kaiserstraße am 28.11.2017 hat der Verbandsvorsitzende, Niederstettens Bürgermeister Rüdiger Zibold, den langjährigen Beckenwärter des Wasserverbandes Kaiserstraße Herrn Gerhard Keppner, Kupprichhausen in den Ruhestand verabschiedet.

Herr Keppner war nach der Fertigstellung des neuen Hochwasserrückhaltebeckens Kupprichhausen ab 01.05.2004 für die Pflege, Wartung und Beobachtung der gesamten Anlage des Hochwasserrückhaltebeckens verantwortlich. Für diese langjährige Treue, die sehr gute Arbeitsleistung und die sehr gute Zusammenarbeit sprach der Vorsitzende Herrn Keppner seinen Dank und Anerkennung aus.
Als äußeres Zeichen überreichte er ein kleines Weinpräsent und wünschte ihm für die Zukunft alles Gute.

 

Aufstellung des Bebauungsplans "Sondergebiet Freiflächenphotovoltaikanlage Wildentierbach“ der Stadt Niederstetten und den dazugehörigen Örtlichen Bauvorschriften sowie der 3. Änderung des Flächennutzungsplans; öffentliche Bekanntmachung

Der Gemeinderat Niederstetten hat in seiner Sitzung am 26.10.2017 aufgrund von § 2 Abs. 1 des Baugesetzbuches (BauGB) beschlossen, für den ca. 1,2 ha großen Teilbereich des Grundstücks Fl.Nr. 176 der Gemarkung Wildentierbach (siehe nachfolgende Kartenausschnitte) einen Bebauungsplan und Örtliche Bauvorschriften aufzustellen und eine frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit nach § 3 Abs. 1 BauGB durchzuführen. Gleichzeitig wurde beschlossen, den Flächennutzungsplan im Parallelverfahren zu ändern (§§ 2 Abs. 1, 1 Abs. 8 und 8 Abs. 9 BauGB). Für den Planbereich ist das Plankonzept der Gesellschaft für Landmanagement und Umwelt mbH Klärle vom 26.10.2017 maßgebend.

 

Auszug Bebauungsplan:                                                Auszug Flächennutzungsplan:

So photovoltaik Wildentierbach 1   So photovoltaik Wildentierbach 2

 

Ziel und Zweck der Planung:

Mit der Aufstellung des Bebauungsplans sollen die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Aufstellung von Photovoltaikmodulen geschaffen werden. Im Parallelverfahren wird der Flächennutzungsplan entsprechend geändert. Im gesamten Planbereich wird ein sonstiges Sondergebiet nach § 11 BauNVO festgesetzt. Zulässig sind freistehende Solarmodule ohne Fundamente sowie notwendige Wechselrichter, Transformatoren, sonstige Betriebsgebäude und Nebenanlagen, die dem Nutzungszweck des SO-Gebietes dienen. Die Festsetzung der maximalen Höhe der Solarmodule von 3,50 m und die maximale Gebäudehöhe der Betriebsanlagen von 4 m soll die Höhenentwicklung der Solarmodule und Gebäude begrenzen. Zur Begrenzung der Versiegelung wird eine Grundflächenzahl von 0,4 bezogen auf die Eingriffsfläche festgesetzt. Für den Eingriff in Natur und Landschaft sind Ausgleichsmaßnahmen innerhalb des Geltungsbereichs des Bebauungsplans vorgesehen.

 

Frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung:

Zur Darstellung der allgemeinen Ziele und Zwecke der Planung liegt der Vorentwurf des Bebauungsplans mit den dazugehörigen Örtlichen Bauvorschriften und der Begründung sowie der Vorentwurf der Flächennutzungsplanänderung mit Begründung vom 16.11.2017 bis einschließlich 22.12.2017 bei der Stadtverwaltung Niederstetten, Zimmer 4 während der üblichen Dienststunden, aus. Während dieser Zeit besteht Gelegenheit zu Äußerungen und zur Erörterung der Planung.

 

unterschr zi

gez. Bürgermeister Rüdiger Zibold

 

Öffentliche Auslegung des Entwurfs des Bebauungsplans mit Satzung über örtliche Bauvorschriften

Der Gemeinderat der Stadt Niederstetten hat in seiner öffentlichen Sitzung am 26.10.2017 den Entwurf des Bebauungsplans „Wildentierbach Stöckichweg“ mit Satzung über örtliche Bauvorschriften gebilligt und beschlossen, diesen nach § 3 Abs. 2 BauGB öffentlich auszulegen. Der Geltungsbereich dieses Bebauungsplans mit Satzung über örtliche Bauvorschriften umfasst die Flurstücke Nr. 84 und 84/1 der Gemarkung Wildentierbach und ist aus dem nachfolgenden Übersichtsplan (Planentwurf) ersichtlich. Der Geltungsbereich liegt am östlichen Siedlungsrand von Wildentierbach-Nord, hat eine Größe von ca. 0,2 ha und wird wie folgt begrenzt:

  • Im Norden und Osten durch einen (Feld-) Weg mit Flurstücks-Nr. 83,
  • im Süden durch den Stöckichweg mit Flurstücks-Nr. 85,
  • im Westen durch die östlichen Grenzen der Flurstücke Nr. 80/3 und Nr. 80.

Bild Stoeckichweg

 

Eine frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung nach § 3 Abs. 1 BauGB wurde durchgeführt. Der Entwurf des Bebauungsplans mit Satzung über örtliche Bauvorschriften (Fassung vom 02.10.2017) wird mit Begründung (Entwurf, Stand 02.10.2017) und Anlagen in der Zeit

vom 10.11.2017 bis einschließlich 12.12.2017

im Rathaus der Stadt Niederstetten, Albert-Sammt-Str. 1, 97996 Niederstetten, Zimmer 04 während der üblichen Dienststunden

Montag, Dienstag, Donnerstag 08.00 - 12.00 Uhr und 14.00 - 16.00 Uhr
Mittwoch 08.00 - 12.00 Uhr und 14.00 - 18.00 Uhr
Freitag 08.00 - 12.00 Uhr

öffentlich ausgelegt.


Der Inhalt der ortsüblichen Bekanntmachung und die auszulegenden Unterlagen sind zusätzlich im Internet unter der Internet-Adresse http://niederstetten.de/index.php/auslage-bebauungsplaene eingestellt.
Bestandteil der ausgelegten Unterlagen sind auch die bereits vorliegenden umweltbezogenen Stellungnahmen, der Umweltbericht mit Eingriffsregelung und die spezielle artenschutz-rechtliche Prüfung.
Die nachstehend nach Themenblöcken zusammengefasst dargestellten Arten umweltbezogener Informationen liegen im Entwurf des Umweltberichts mit Eingriffsregelung (Teil der Begründung), in der Speziellen artenschutzrechtlichen Prüfung (SaP) sowie in Stellungnahmen, die im Rahmen der frühzeitigen Behördenbeteiligung gem. § 4 Abs. 1 BauGB eingegangen sind, vor:

 

Schutzgut Pflanzen und Tiere

  • Biotopbestandsaufnahme vor und nach dem Eingriff mit Auswertung der beabsichtig-ten Biotopplanung nach B-Plan,
  • Ermittlung und Darstellung der artenschutzrechtlichen Verbotstatbestände nach § 44 BNatSchG hinsichtlich der gemeinschaftlich geschützten Arten, die durch das Vorhaben erfüllt werden können, in Form einer Speziellen artenschutzrechtlichen Prüfung. Darlegung baubedingter, anlagenbedingter und betriebsbedingter Wirkprozesse. Un-tersuchte Arten: Pflanzenarten nach Anhang IV der FFH-Richtlinie, Tierarten des Anhangs II, IV oder V der FFH-Richtlinie: Säugetiere, Fledermäuse, Reptilien, Amphibien, Fische, Schmetterlinge, Käfer, Libellen, Mollusken, Vögel (Europäische Vogelarten nach Art. 1 der Vogelschutz-Richtlinie). Gutachterliches Fazit zur Betroffenheit besonders und strenggeschützter Tierarten mit konfliktvermeidenden Maßnahmen.

Schutzgut Boden

  • Auswirkungen auf das Schutzgut Boden durch Versiegelung und Verdichtung im Plangebiet. Darlegung der Funktionsverluste im Hinblick auf die als „mittel“ bewertete natürliche Bodenfruchtbarkeit, im Hinblick auf die als „mittel“ bewertete Funktion als Ausgleichskörper im Wasserkreislauf, im Hinblick auf die hohe bis sehr hohe Funktion als Filter und Puffer für Schadstoffe und im Hinblick auf die Leistungsfähigkeit als Sonderstandort für naturnahe Vegetation (Flächen mit mittlerer bis hoher Bedeutung).
  • Hinweis, dass im Plangebiet keine altlastenverdächtigen Flächen/ Altlasten bekannt sind.

Schutzgut Wasser

  • Hinweis auf die Regelung der Verordnung des Wasserschutzgebiets Reutalquelle, Wil-dentierbach (Wasserschutzzone III B). Hinweise auf die Einschränkungen zur Nutzung erneuerbarer Energien (Geothermie).
  • Auswirkungen auf das Teilschutzgut Grundwasser im Hinblick auf die Durchlässigkeit und Nutzungsart des Oberen Muschelkalks im Plangebiet. Für das Teilschutzgut Oberflächenwasser ist mit keiner Beeinträchtigung zu rechnen.
  • Hinweise auf die Starkregenvorsorge im Gebiet in Bezug auf wild abfließendes Wasser sowie vorhandene und geplante Außeneinzugsgebietsableitungen. Hinweise zu Re-genwasserbehältern.
  • Hinweise zur Installation von Regenwassernutzungsanlagen.
  • Hinweise zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen. Hinweise auf eine mögliche Auslösung von Metallbestandteilen von Dachdeckungen.
  • Hinweise zur Beachtung bei der Versickerung von Niederschlagswasser (Durchlässigkeit des Untergrunds, Größe Versickerungsfläche, Berücksichtigung nachbarlicher Belange).

Schutzgut Klima und Luft

  • Auswirkungen auf das Schutzgut Klima und Luft im Hinblick auf eine Verschlechterung des Kleinklimas durch Versiegelung/ Bebauung, die durch anzupflanzende Bäume/ Sträucher geringgehalten werden können, da sich diese mittel- bis langfristig positiv auf das Kleinklima auswirken.

Landschaftsbild/ Erholung, Mensch, Kultur- und sonstige Schutzgüter

  • Auswirkungen auf das Landschaftsbild im Hinblick auf eine verstärkte Wahrnehmung des Siedlungscharakters am Ortsrand unter Berücksichtigung, dass sich das Land-schaftsbild aufgrund bereits vorhandener Bebauung, der geringen Größe der Fläche und der Eingrünung nur in geringem Umfang ändert.

Während der Auslegungsfrist können – schriftlich oder mündlich zur Niederschrift - Stellung-nahmen bei der Stadt Niederstetten abgegeben werden. Da das Ergebnis der Behandlung der Stellungnahmen mitgeteilt wird, ist die Angabe der Anschrift des Verfassers zweckmäßig.

Es wird darauf hingewiesen,

  • dass nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan unberücksichtigt bleiben können und
  • dass ein Antrag auf Normenkontrolle nach § 47 Verwaltungsgerichtsverordnung un-zulässig ist, soweit mit ihm Einwendungen geltend gemacht werden, die vom Antrag-steller im Rahmen der Auslegung nicht oder verspätet geltend gemacht wurden, aber hätten geltend gemacht werden können.

 

Niederstetten, 02.11.2017

unterschr zi

gez. Bürgermeister Rüdiger Zibold

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