Aktuelles aus dem Landratsamt: Niederstetten

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Aus dem Landratsamt Main-Tauber-Kreis

Hier finden Sie aktuelle Pressemitteilungen des Landratsamtes.

02.04.2020: 47 infizierte Personen inzwischen gesund (Zahlen 2. April) - Übersicht über Infektionen nach Kommunen

Im Main-Tauber-Kreis wurden am Donnerstag, 2. April, sieben neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang infizierten Personen bei 182. Auf mehrfache Nachfragen aus der Bevölkerung hat sich der Corona-Arbeitsstab entschieden, erstmals die Fallzahlen pro Kommune aufzuschlüsseln. Damit soll eine noch größere Transparenz hergestellt werden. Die 182 Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn (0), Assamstadt (3), Bad Mergentheim (44), Boxberg (4), Creglingen (13), Freudenberg (3), Großrinderfeld (6), Grünsfeld (8), Igersheim (9), Külsheim (3), Königheim (2), Lauda-Königshofen (13), Niederstetten (17), Tauberbischofsheim (18), Weikersheim (19), Werbach (3), Wertheim (15) und Wittighausen (2).

Auch die Zahl derer, welche die Krankheit überstanden haben, steigt täglich. Das Gesundheitsamt des Landratsamtes Main-Tauber-Kreis konnte bereits 47 Patientinnen und Patienten wieder aus der häuslichen Isolation entlassen, so dass diese beispielsweise ins Erwerbsleben zurückkehren konnten. Für sie gelten damit nunmehr die gleichen Regeln wie derzeit für alle anderen Menschen: Alle sozialen Kontakte sollten nach Möglichkeit vermieden werden, auf Hygiene ist besonders zu achten, zum Beispiel durch regelmäßiges und gründliches Händewaschen.

Die Median Klinik Hohenlohe in Bad Mergentheim steht seit 28. März unter Quarantäne. Um hier die Situation zu entspannen und die räumliche Situation zu entzerren, wurden jetzt neue Regelungen getroffen, zumal auch zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von einer Coronavirus-Infektion betroffen sind.

Positiv getesteten Patienten, die keine Krankheitssymptome aufweisen, sowie nicht infizierten Patienten steht es frei, sich in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt und dem behandelnden Arzt in häusliche Isolation zu begeben. Die Rückkehr in ein Pflegeheim oder eine Wohngruppe ist dagegen nicht möglich.

Für den Wechsel in die häusliche Isolation gelten strenge Auflagen. Voraussetzung ist unter anderem, dass die eigenständige Versorgung des Patienten zu Hause sichergestellt ist. Die Rückfahrt von der Klinik zur Wohnung ist nur mit Privat-Pkw erlaubt und muss ohne Pausen möglich sein. Es dürfen dazu keine öffentlichen Verkehrsmittel und auch keine Taxis genutzt werden. Als enge Kontaktpersonen müssen zudem die abholende Person ebenso wie eventuell betreuende Familienangehörige unter Isolation gestellt werden.

01.04.2020: 34 neue Fälle von Coronavirus-Infektionen bestätigt (Zahlen 1. April)

Im Main-Tauber-Kreis wurden am Mittwoch, 1. April, 34 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang infizierten Personen bei 175. Die 34 neu hinzugekommenen Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Freudenberg, Wertheim, Tauberbischofsheim, Külsheim, Wittighausen, Großrinderfeld, Grünsfeld, Lauda-Königshofen, Bad Mergentheim, Igersheim, Creglingen und Niederstetten.

Mit Bezug zur Median Klinik Hohenlohe in Bad Mergentheim wurden in den vergangenen Tagen insgesamt 120 Fälle einer Corona-Infektion bei Patienten und Mitarbeitern festgestellt, wovon 39 Personen im Main-Tauber-Kreis leben. In der Statistik des Main-Tauber-Kreises dürfen nur die im Landkreis lebenden Personen aufgeführt werden. Die 81 außerhalb des Main-Tauber-Kreises lebenden, positiv auf das Coronavirus getesteten Patienten und Mitarbeiter werden daher dem jeweils zuständigen Gesundheitsamt gemeldet und in den dortigen Statistiken geführt.

Inzwischen sind alle Patienten der Klinik Hohenlohe getestet, weitere Testergebnisse für Mitarbeiter der Klinik stehen noch aus.

Als richtige Entscheidung hat sich erwiesen, zunächst die gesamte Median Klinik Hohenlohe unter Quarantäne zu stellen. So verbleiben die Patienten bis auf weiteres isoliert in der Klinik. Das weitere Vorgehen für die Patienten, insbesondere im Hinblick auf Entlassungen in häusliche Isolation, wird zeitnah zwischen Gesundheitsamt und Klinikleitung vereinbart.

Das Robert Koch-Institut (RKI) passt regelmäßig die Liste der internationalen Risikogebiete an. Neu sind nun Frankreich (ganzes Land statt nur Grand-Est und Île de France), der Bundesstaat New Jersey in den USA sowie Österreich (ganzes Land statt nur Tirol). Seit dem 31. März 2020 weist das RKI keine besonders betroffenen Gebiete in Deutschland mehr aus.

31.03.2020: 21 neue Fälle von Coronavirus-Infektionen bestätigt (Zahlen 31. März) - Neue Zeiten Bürgertelefon

Im Main-Tauber-Kreis wurden am Dienstag, 31. März, 21 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang infizierten Personen bei 141. Die 21 neu hinzugekommenen Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Wertheim, Tauberbischofsheim, Lauda-Königshofen, Boxberg, Bad Mergentheim, Igersheim, Weikersheim und Niederstetten. Darunter sind 18 Patienten und Mitarbeitende der Median Klinik Hohenlohe in Bad Mergentheim. Die infizierten Patienten verbleiben bis auf weiteres isoliert in der Klinik, für das erkrankte Personal und die drei infizierten Personen ohne Bezug zur Klinik wurde häusliche Isolation angeordnet. Weitere Testergebnisse für die Klinik stehen aus, nach deren Eingang wird über weitere Schritte entschieden. Bis dahin bleibt das gesamte Haus unter Quarantäne. Auf Anordnung des Gesundheitsamtes arbeitet das Personal seit dem Wochenende unter vollständiger Schutzausrüstung.

Vier Wochen nach Einrichtung des Bürgertelefons beim Gesundheitsamt hat die Frequenz der Anrufe abgenommen. Die Zeiten werden deshalb der geringeren Nachfrage angepasst. Unter der Rufnummer Telefonnummer: 09341 82-4010 ist das Bürgertelefon weiterhin werktags von 8.30 bis 16 Uhr sowie samstags und sonntags von 10 bis 16 Uhr erreichbar.

Des Weiteren können sich Bürgerinnen und Bürger werktags zwischen 9 und 16 Uhr unter der Telefonnummer Telefonnummer: 0711 904-39555 an eine eigens eingerichtete Hotline des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg wenden.

Das Landratsamt Main-Tauber-Kreis bietet zudem fortlaufend aktualisierte Informationen und Links unter www.main-tauber-kreis.de/coronavirus sowie auf seiner Facebookseite an.

In Zeiten von Corona sollten Bürgerinnen und Bürger sehr achtsam hinsichtlich versuchter Abzocke, vor allem im Internet, sein. So warnt etwa die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg vor Unternehmen, die mit der Angst vor dem Coronavirus Geschäfte machen wollen – wie der Hersteller eines Nahrungsergänzungsmittels, das mit der plakativen Überschrift „So stärken Sie sich gegen das Coronavirus“ beworben wird. Die Verbraucherzentrale erhielt mehrere Hinweise zu überteuerten Preisen. Betroffen sind derzeit stark nachgefragte Produkte wie Seife, Desinfektionsmittel und Toilettenpapier. Auch Fake-Shops im Internet versuchen, die Corona-Lage für ihre Geschäfte zu nutzen. Im Zweifelsfall ist das Geld weg, und die Lieferung bleibt aus.

Verbraucher, denen fragwürdige Angebote auffallen, können dies der Verbraucherzentrale melden, zum Beispiel per E-Mail an info(@)vz-bw.de. Die Verbraucherzentrale hat Informationen und weiterführende Links rund um das Thema „Corona“ auf ihrer Internetseite unter www.vz-bw.de/node/45509 zusammengestellt.

31.03.2020: Recyclinghöfe und Kompostplätze öffnen wieder

ie Recyclinghöfe und Kompostplätze sowie die Deponie Heegwald in Dörlesberg stehen ab Mittwoch, 1. April, wieder zu den üblichen Öffnungszeiten zur Verfügung. Allerdings bittet der Abfallwirtschaftsbetrieb Main-Tauber-Kreis (AWMT) darum, diese vor dem Hintergrund der Coronavirus-Situation nur für die nötigsten Entsorgungen zu nutzen und folgende Regelungen zu beachten:

  • Die Zahl der Benutzer einer der Entsorgungseinrichtungen ist auf maximal drei Personen zur gleichen Zeit beschränkt.
  • Die Wartenden müssen in ihren Anlieferfahrzeugen sitzen bleiben, bis sie in den Hof eingelassen werden.
  • Das Entladen soll zügig erfolgen. Die Materialen sind vorsortiert anzuliefern. Unsortierte Anlieferungen werden zurückgewiesen.
  • Auf einen ausreichenden Sicherheitsabstand zwischen den Benutzern und dem Personal der Entsorgungseinrichtungen ist zwingend zu achten.
  • Anfallende Gebühren sollten nach Möglichkeit abgezählt mitgeführt werden.

Weitere Informationen
Infos zu Recyclinghöfen und Kompostplätzen mit Öffnungszeiten unter www.main-tauber-kreis.de/entsorgungseinrichtungen.

30.03.2020: Ein neuer Fall von Coronavirus-Infektionen bestätigt (Zahlen 30. März) - Land veröffentlicht Bußgeldkatalog

Im Main-Tauber-Kreis wurde am Montag, 30. März, ein neuer Fall einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang infizierten Personen bei 120. Die neu betroffene Person lebt im Gebiet der Stadt Freudenberg. Sie befindet sich in stationärer Behandlung. Ihre Kontaktpersonen werden ermittelt. Für diese wird häusliche Isolation angeordnet.

Bürgerinnen und Bürgern, die sich nicht an die Landesverordnung zur Eindämmung des Coronavirus halten, drohen empfindliche Bußgelder. Das Land Baden-Württemberg hat am Sonntag, 29. März, einen entsprechenden Bußgeldkatalog veröffentlicht. Bei Aufenthalt im öffentlichen Raum mit mehr als zwei Personen können die unteren Verwaltungsbehörden ein Bußgeld von 100 bis 1000 Euro pro Person verhängen. Wer eine eigentlich geschlossene Einrichtung wie beispielsweise einen Frisörsalon, eine Bar oder einen Club weiterbetreibt, muss 2500 bis 5000 Euro bezahlen. Personen, die eine für den Besucherverkehr geschlossene Einrichtung wie beispielsweise ein Krankenhaus oder ein Pflegeheim betreten, riskieren ein Bußgeld von 250 bis 1500 Euro. Bei wiederholten Verstößen stehen Bußgelder bis zu 25.000 Euro im Raum.

Anlage: Bußgeldkatalog für Ordnungswidrigkeiten nach dem Infektionsschutzgesetz im Zusammenhang mit der Corona-Verordnung (PDF)

Hygiene-Tipps für zu Hause

Nicht nur im öffentlichen Raum, auch im häuslichen Umfeld besteht die Gefahr, sich mit dem Coronavirus anzustecken. Folgende Tipps sollten deshalb unbedingt befolgt werden, um sich und seine Mitmenschen auch zu Hause zu schützen: So sollte es vermieden werden, sich ins Gesicht zu greifen. Denn Mund, Nase und besonders Augen sind Einfallstore. Brillen bieten daher auch Schutz. Gründliches, regelmäßiges Händewaschen mit Seife ist Pflicht.

Von Besuchen bei älteren Menschen ist zur jetzigen Zeit dringend abzuraten, um diese nicht zu gefährden – auch wenn es schmerzt. Und wenn es dennoch sein muss oder wenn häuslicher Kontakt besteht, schützt ein Tuch oder noch besser ein Mundschutz davor, andere anzustecken.

Besteck und Gläser sollten nicht gemeinsam benutzt werden. Vorsicht ist etwa auch bei der elektrischen Zahnbürste geboten. Die Hustenetikette gilt auch zu Hause: Also nicht in die Hand, sondern in Armbeuge oder Oberarm husten. Papiertaschentücher sollen nach Gebrauch direkt im Restmüll entsorgt und nicht in den Bio- oder Papiermüll oder in die Toilette geworfen werden. 

Die Wohnung sollte regelmäßig und gründlich gelüftet werden. Alltäglich berührte Oberflächen regelmäßig reinigen – etwa Türklinken, Tastaturen, Badarmaturen. Dafür genügt ein normaler Haushaltsreiniger. Im öffentlichen Nahverkehr und beim Einkauf sollte ebenfalls jeder unnötige Kontakt zu solchen Oberflächen vermieden werden. Im Supermarkt oder in Warteschlangen ist nach Möglichkeit ausreichend Abstand zu den Mitmenschen zu halten. Schließlich sollte man gesunden Menschenverstand walten und sich nicht durch Gerüchte und Falschmeldungen verunsichern lassen – vor allem nichts ungeprüft über Messenger oder Soziale Netzwerke weiter verbreiten. Tagesaktuell berichtet das Landratsamt auf seiner Homepage unter www.main-tauber-kreis.de/coronavirus über die Corona-Lage.

30.03.2020: Zentrales Abstrichzentrum zieht in die Kreisstadt um

Das zentrale Abstrichzentrum für den Main-Tauber-Kreis wird von Bad Mergentheim nach Tauberbischofsheim verlegt und dort in der Sporthalle der ehemaligen Kaserne auf dem Laurentiusberg eingerichtet. Künftig sollen hier in begründeten Verdachtsfällen Abstrich-Untersuchungen auf eine Coronavirus-Infektion stattfinden. Darauf haben sich das Landratsamt Main-Tauber-Kreis und die Stadtverwaltung Tauberbischofsheim gemeinsam mit dem Roten Kreuz, der Kassenärztlichen Vereinigung und dem Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim verständigt.

Abstriche werden auch am neuen Standort Tauberbischofsheim nur bei begründeten Verdachtsfällen vorgenommen, die telefonisch über den Hausarzt angemeldet wurden und mit entsprechender Indikation zur Testung einen Termin zur Untersuchung erhalten haben. Alle Personen, die unangemeldet beim zentralen Abstrichzentrum erscheinen, müssen abgewiesen werden.

Seit 16. März ist das von Anfang an gut funktionierende Abstrichzentrum neben dem Caritas-Krankenhaus in Betrieb. Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des Deutschen Roten Kreuzes, Kreisverband Bad Mergentheim, bauten am Wochenende 14. und 15. März innerhalb von 48 Stunden nach Anfrage feldmäßig mit eigenem Material ein Abstrichzentrum auf, das in Zelten und einem Container untergebracht war. Das Abstrichzentrum befindet sich im Zufahrtsbereich der Notaufnahme, in dem ständig Rettungs- sowie Krankenwagen rangieren müssen, so dass die Gegebenheiten längerfristig nicht ideal sind. „Daher hat der Arbeitsstab Corona im Landratsamt eine feste Unterkunft gesucht und diese zentral im Landkreis, in unserer Kreisstadt, gefunden. Insbesondere bedanke ich mich bei Bürgermeisterin Anette Schmidt, die hier hohes Verantwortungsbewusstsein und Kooperationsbereitschaft bewiesen und das Gebäude unbürokratisch zur Verfügung gestellt hat“, erklärt Landrat Reinhard Frank.

Der neue Standort in Tauberbischofsheim verfügt über genügend Parkmöglichkeiten, ist abgegrenzt und auch durch seine gute Verkehrsanbindung logistisch hervorragend geeignet. Das Gebäude ist beheizbar und mit Sanitäreinrichtungen ausgestattet, der Raumzuschnitt passend. Das Rote Kreuz wird das Abstrichzentrum in den nächsten Tagen mit Unterstützung eines externen Unternehmens einrichten. Die Eröffnung ist in der Woche ab Montag, 6. April, geplant. Bis dahin wird der bisherige Standort in Bad Mergentheim weiter genutzt. Das Projekt wird durch Kreisbrandmeister Alfred Wirsching und seinen designierten Nachfolger Andreas Geyer koordiniert. Die Kassenärztliche Vereinigung wird weiter den Betrieb unterstützen und insbesondere ärztliches Personal sowie medizinische Fachkräfte stellen. „Weiterhin ziehen hier Behörden, Hilfsorganisationen und Ärzte gemeinsam an einem Strang“, sagen Erster Landesbeamter Christoph Schauder als Leiter des Arbeitsstabes Corona und Sozialdezernentin Elisabeth Krug.

Auch im neuen zentralen Abstrichzentrum werden ausschließlich Patienten untersucht, bei denen nach den Definitionen des Robert-Koch-Instituts (RKI) der begründete Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus besteht. Personen, die befürchten, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben, müssen zunächst telefonisch Rücksprache mit ihrem Hausarzt halten. Am Telefon erfragen Praxispersonal und Ärzte, welche Symptome bei dem Patienten vorliegen. Liegt nach Einschätzung der Ärzte ein begründeter Verdachtsfall vor, melden sie dies dem Gesundheitsamt. Dieses weist einen Termin zur Beprobung zu und teilt dem Patienten mit, zu welcher Uhrzeit er sich beim zentralen Abstrichzentrum einfinden soll bzw. wie die weiteren Schritte vor Ort aussehen werden.

29.03.2020: Ein neuer Fall von Coronavirus-Infektion bestätigt (Zahlen 29. März) - Notbetreuung in Ferien

Im Main-Tauber-Kreis wurde am Sonntag, 29. März, ein neuer Fall einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Die neu betroffene Person lebt im Gebiet der Stadt Tauberbischofsheim und wurde in ein Krankenhaus aufgenommen. Ihre Kontaktpersonen werden ermittelt. Für sie wird häusliche Isolation angeordnet. Gleichzeitig ist ein Fall aus der Statistik für den Main-Tauber-Kreis herausgefallen. Es hat sich nachträglich herausgestellt, dass die betreffende Person ihren Hauptwohnsitz doch außerhalb des Landkreises hat. Damit bleibt die Gesamtzahl der bestätigten Fälle im Main-Tauber-Kreis bei 119.

Von den bisher gemeldeten Fällen entfallen zwei auf Patienten der Median Klinik Hohenlohe Bad Mergentheim. Diese sowie ein Verdachtsfall aus dem Kreis der Patienten mussten ins Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim eingeliefert werden. Darüber hinaus zeigen weitere Patienten und Mitarbeiter der Rehaklinik Symptome einer Coronavirus-Infektion. Für die Mitarbeiter mit Symptomen wurde durch das Gesundheitsamt des Main-Tauber-Kreises häusliche Isolation angeordnet. Das weitere Personal darf nur noch mit vollständiger Schutzausrüstung arbeiten. Diese Mitarbeiter ohne Symptome dürfen sich nur noch zwischen jeweiliger Wohnung und Arbeitsplatz bewegen und sind insofern ebenfalls isoliert. Gleichzeitig ist damit der Klinikbetrieb sichergestellt.

Insgesamt sind in der Median Klinik 130 orthopädische Patienten und 36 internistisch-geriatrische Patienten zuzüglich vier Begleitpersonen untergebracht. Diese Personen werden in ihren Patientenzimmern isoliert und dürfen die Klinik derzeit nicht verlassen. Das Gesundheitsamt hat eine sofortige Abstrichuntersuchung sämtlicher Patienten und Mitarbeiter angeordnet. Die Proben werden umgehend ausgewertet. Jeglicher Besuch in der unter Quarantäne gestellten Klinik ist strikt untersagt. Das Landratsamt hat zur Unterstützung der Einrichtung bereits Atemschutzmasken zur Verfügung gestellt.

Corona-Verordnung erneut geändert

Das Land Baden-Württemberg hat seine Corona-Verordnung erneut geändert. Die neue Fassung ist am Sonntag, 29. März, in Kraft getreten. Unter anderem wurde klargestellt, dass die Notbetreuung für Kinder auch während der Ferienzeit gewährleistet ist. Voraussetzung bleibt, dass beide Erziehungsberechtigte in Bereichen der kritischen Infrastruktur tätig sind bzw. die oder der Alleinerziehende dies ist. Alleinerziehenden gleichgestellt sind Erziehungsberechtigte dann, wenn die oder der weitere Erziehungsberechtigte aus schwerwiegenden Gründen an der Betreuung gehindert ist. Die Entscheidung über die Zulassung einer solchen Ausnahme trifft unter Anlegung strenger Maßstäbe die Gemeinde, in der die Einrichtung ihren Sitz hat. Nochmals geändert wurde die Definition, welche Bereiche zur kritischen Infrastruktur zählen. Dazu gerechnet werden nun unter anderem auch der Katastrophenschutz sowie die Einheiten und Stellen der Bundeswehr, die im Rahmen der Corona-Epidemie im Einsatz sind.

Poststellen und Paketdienste dürfen ihren Betrieb aufrechterhalten. Dies gilt nicht, wenn sie in zu schließenden Einrichtungen betrieben werden und dort beim Umsatz nur eine untergeordnete Rolle spielen. Sie dürfen generell nicht in Frisörgeschäften, Tattoo- und Piercing-Studios, Massagestudios, Kosmetikstudios, Nagelstudios, Studios für kosmetische Fußpflege sowie Sonnenstudios betrieben werden.

Wenn eine Einrichtung nicht von den Schließungen betroffen ist, haben die Betriebe und Einrichtungen mit Kundenverkehr in geschlossenen Räumen darauf hinzuwirken, dass im Rahmen der örtlichen Gegebenheiten der Zutritt gesteuert und Warteschlangen vermieden werden. Insbesondere ist darauf hinzuwirken, dass ein Abstand von möglichst zwei Metern, mindestens 1,5 Metern zwischen Personen eingehalten wird, sofern keine geeigneten Trennvorrichtungen vorhanden sind. Davon ausgenommen sind Tätigkeiten, bei denen eine engere körperliche Nähe nicht zu vermeiden ist, zum Beispiel in Zahnarztpraxen.

Ein neuer Paragraph regelt den Umgang mit Verstößen gegen die Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-Cov-2. Die vollständige Verordnung in der neuen Fassung steht unter www.main-tauber-kreis.de/coronavirus zur Verfügung.

28.03.2020: 22 neue Fälle von Coronavirus-Infektionen bestätigt (Zahlen 28. März) - Atemschutzmasken ausgeliefert

Im Main-Tauber-Kreis wurden am Samstag, 28. März, 22 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang infizierten Personen bei 119. Die neu betroffenen Personen leben im Gebiet der Städte und Gemeinden Assamstadt, Bad Mergentheim, Creglingen, Grünsfeld, Igersheim, Külsheim, Lauda-Königshofen, Niederstetten, Tauberbischofsheim, Weikersheim, Wertheim und Wittighausen. Die meisten befinden sich in häuslicher Isolation, nur wenige in stationärer Behandlung. Ihre Kontaktpersonen werden ermittelt. Für sie wird ebenfalls häusliche Isolation angeordnet.

Inzwischen haben mehrere Chargen von Schutzausrüstung das Landratsamt erreicht. Daher konnten in einem ersten Schritt 4500 Atemschutzmasken des Standards FFP2 und 900 OP-Masken zunächst an ambulante Pflegedienste und Altenpflegeeinrichtungen verteilt werden. Die Auslieferung an die Einrichtungen im gesamten Main-Tauber-Kreis hat die Freiwillige Feuerwehr Tauberbischofsheim übernommen. „Damit kann ein erster dringender Bedarf gedeckt werden. Unser Dank gilt der Feuerwehr der Kreisstadt für die unkomplizierte Unterstützung bei der Verteilung“, erklärt Erster Landesbeamter Christoph Schauder, Leiter des Arbeitsstabes Corona im Landratsamt. Weitere 1000 Atemschutzmasken wurden je nach Größe der Einheiten an die 18 Freiwilligen Feuerwehren und die vier Werksfeuerwehren im Main-Tauber-Kreis verteilt. 

Das Land Baden-Württemberg hat seine Auslegungshinweise zur Corona-Verordnung aktualisiert. Dabei wurde klargestellt, dass auch Dienstleister der Gesundheitswirtschaft wie zum Beispiel Massagepraxen mit Kassenzulassung sowie Physiotherapeuten und Heilpraktiker derzeit ihrer Tätigkeit nachgehen dürfen. Darin sind auch mobile Dienste eingeschlossen. Postagenturen in Geschäften dürfen Postdienstleistungen weiter anbieten, auch wenn das Kernsortiment aktuell nicht verkauft werden darf. Waschstraßen und Selbstwaschanlagen ohne persönlichen Kundenkontakt dürfen betrieben werden. Die Direktvermarktung von Wein unmittelbar am Produktionsort ohne Ausschank und Verkostung ist ebenfalls erlaubt. Die aktuellen Auslegungshinweise können unter www.main-tauber-kreis.de/coronavirus abgerufen werden. 

Für Menschen, bei denen eine Covid-19-Erkrankung mit leichter Symptomatik diagnostiziert und daher eine häusliche Isolierung angeordnet wurde, hat das Robert Koch-Institut (RKI) ein informatives Merkblatt herausgegeben. Es wurde für die Patienten und deren Angehörige konzipiert und enthält wichtige Informationen und Maßnahmen, wie in dieser Zeit im häuslichen Umfeld agiert werden soll. Hygieneregeln, Anleitungen zur Reinigung und zur Abfallentsorgung sowie Informationen zur geeigneten Unterbringung in der Wohnung sind aufgeführt. Der Flyer des RKI kann unter https://kurzelinks.de/lnv1heruntergeladen werden. 

Auch für gehörlose Menschen erreichbar ist die Coronavirus-Hotline des Regierungspräsidiums Stuttgart, die vom Landesgesundheitsamt fachlich unterstützt wird. Ratsuchenden gehörlosen Menschen steht die Hotline montags bis freitags zwischen 9 und 17 Uhr als Video-Chat unter https://kurzelinks.de/ih7n zur Verfügung. 

Die Ausbreitung des Coronavirus hat dazu geführt, dass das Leben zurzeit weitgehend zu Hause stattfindet. Das kann zu Problemen und Konflikten in der Familie führen. Das Sozialministerium Baden-Württemberg hat daher die wichtigsten Servicetelefonnummern zusammengestellt, die rund um die Uhr Hilfe und Beratung bieten. 

  • Nummer gegen Kummer – Hilfe für Kinder und Jugendliche: Telefonnummer: 116 111
  • Elterntelefon: Telefonnummer: 0800 111 0550
  • Hilfetelefon „Schwangere in Not“: Telefonnummer: 0800 404 0020
  • Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“: Telefonnummer: 0800 011 6010

27.03.2020: Videobotschaft: Landrat ruft zu Solidarität und Achtsamkeit auf

Es war die wohl außergewöhnlichste Pressekonferenz in der Geschichte des Landratsamtes Main-Tauber-Kreis: Im Freien vor dem Eingang des Hauptgebäudes, mit sicherem Abstand zwischen allen Teilnehmern, äußerten sich Polizeipräsident Hans Becker (Polizeipräsidium Heilbronn) und Landrat Reinhard Frank zur Corona-Krise. Dabei wurde die hervorragende Zusammenarbeit der beiden Institutionen betont. Landrat Frank bezeichnete Solidarität und Achtsamkeit als die Gebote der Stunde. Hierzu hat er auch eine Videobotschaft veröffentlicht.

"Demokratie und Föderalismus funktionieren"

Der Landrat sprach von einer noch nie dagewesenen, belastenden und dramatischen Ausnahmesituation. „Weltweit sind die Menschen besonderen Restriktionen und Ausgehverboten ausgesetzt. Das öffentliche Leben ist nahezu auf null heruntergefahren, auch in unserem Main-Tauber-Kreis.“ Gleichzeitig erlebe man besondere Zeichen der Solidarität und des gesellschaftlichen Miteinanders. In vielen Bereichen leisteten die Menschen derzeit Außergewöhnliches, um die Krise zu bewältigen. Frank nannte Ärztinnen und Ärzte, Pflegerinnen und Pfleger sowie die Kräfte von Rettungsdienst, Polizei und Feuerwehr. Ebenso sprach er von den Frauen und Männern, die mit ihrer Arbeit zum Beispiel in Supermärkten die Grundversorgung aufrechterhalten. Überwältigt zeigte er sich von den vielfältigen ehrenamtlichen Initiativen, die sich spontan gebildet haben und beispielsweise Einkaufshilfen anbieten. Allen Engagierten gebühre Dank und Wertschätzung.

Beeindruckt ist der Landrat auch von der Geschwindigkeit, mit der Bundestag und Bundesregierung im Eilverfahren finanzielle Hilfsmittel in Milliardenhilfe kurzfristig zur Verfügung gestellt haben. Auch die Landesregierung habe ein umfangreiches, milliardenschweres Hilfspaket geschnürt, um die finanziellen Folgen für die Gesellschaft abzumildern. „Dies hat uns gezeigt, dass Demokratie und Föderalismus nach wie vor funktionieren. In der Krise hat die Politik schnell und besonnen reagiert.“ Damit könnten bereits jetzt viele Selbständige, Solo-Unternehmen und mittelständische Betriebe Anträge auf Zuschüsse stellen. 

Das Landratsamt strebe an, sein umfangreiches Dienstleistungsangebot für die Bürgerinnen und Bürger bestmöglich aufrechtzuerhalten. Beispielsweise sei die Erledigung der vielfältigen Aufgaben im Sozialbereich, im ÖPNV, in der Umweltverwaltung sowie in den Bereichen Kfz-Zulassung und Abfall gewährleistet. Leider habe jedoch der Publikumsverkehr eingeschränkt werden müssen, so dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter derzeit nur in unaufschiebbaren Angelegenheiten und nur nach Terminvereinbarung zur Verfügung stehen. Dies diene dazu, sowohl Kunden als auch Mitarbeiter vor Infektionen zu schützen. Zudem würden viele Mitarbeiter derzeit an anderer Stelle gebraucht, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, insbesondere im Gesundheitsamt. Die Arbeitsfähigkeit der Verwaltung müsse dauerhaft sichergestellt werden. Ab Mittwoch, 1. April, würden jedoch die Kompostplätze und Recyclinghöfe unter besonderen Schutzvorkehrungen wieder zu den üblichen Zeiten geöffnet. 

Insgesamt zeigte sich der Landrat verhalten hoffnungsvoll, da viele der positiv Getesteten im Main-Tauber-Kreis inzwischen geheilt sind. Sie konnten wie auch ihre Kontaktpersonen die häusliche Isolation verlassen und beispielsweise ins Erwerbsleben zurückkehren. Das Gesundheitswesen im Kreis sei bestens aufgestellt, die Kliniken auf die weitere Entwicklung gut vorbereitet. „Doch eine schnell ansteigende Zahl von Infektionen mit der Notwendigkeit von Intensivbehandlungen könnte die Kliniken überlasten. Die Krise ist noch lange nicht überwunden.“ Deshalb rief der Landrat ein weiteres Mal dazu auf, sich an die Anweisungen und Empfehlungen von Wissenschaftlern und Behörden zu halten sowie soziale Kontakte bestmöglich zu vermeiden. Er sei überzeugt, „dass wir mit Achtsamkeit und Solidarität diese Ausnahmesituation auch in unserem schönen Landkreis gut überstehen und bewältigen werden.“

Polizeipräsident Becker lobt Disziplin der Bürgerinnen und Bürger 

Polizeipräsident Hans Becker machte deutlich, dass Kreisverwaltung und Polizei seit jeher gut zusammenarbeiten; Landrat und Polizeipräsident seien immer in einem guten Austausch. Dies bewähre sich nun in der Krise. 

Becker wies daraufhin, dass das Coronavirus auch vor der Polizei nicht halt mache. Zwölf Beamtinnen und Beamte aus dem Main-Tauber-Kreis seien derzeit als Kontaktpersonen in häuslicher Isolation. Bestätigt infiziert sei jedoch glücklicherweise keiner von ihnen. Durch veränderte Prioritäten sei es gelungen, dennoch für eine massivere, intensive Präsenz der Polizei zu sorgen. So findet derzeit keine polizeiliche Präventionsarbeit an Schulen statt, da diese geschlossen sind, das Einsatztraining sowie die Aus- und Fortbildung wurden stark zurückgefahren. Somit stehen das Personal aus Prävention und Ausbildung, aber auch Polizeischüler und Studierende der Hochschule der Polizei zur Verfügung. 

Damit konnte erreicht werden, dass wesentlich mehr Streifen unterwegs sind als üblich und alle Polizeiposten am Abend länger besetzt bleiben. Dort sind aktuell an sieben Tage in der Woche bis 20 Uhr Beamtinnen und Beamte erreichbar. Der Notruf 110 ist darüber hinaus wie gewohnt besetzt. Damit werde ein wichtiger Beitrag geleistet, um das Sicherheitsempfinden der Bevölkerung zu stärken. Ähnlich wie die Kreisverwaltung bittet allerdings auch die Polizei darum, nicht ohne telefonische Voranmeldung in die Dienststellen zu kommen. Wenn kein sofortiges Tätigwerden der Polizei erforderlich ist, könnten Anzeigen auch online unter www.polizei-bw.de/internetwache erstattet werden. 

Polizeipräsident Becker lobte die Bürgerinnen und Bürger des Main-Tauber-Kreises, die sich weitgehend an die Verordnungen der Landesregierung halten und große Disziplin zeigen würden. Innerhalb einer Woche habe die Polizei im Kreis nur elf Verstöße feststellen müssen, „mit deutlich abnehmender Tendenz“. Die Reaktionen der Bürger auf eine Ansprache der Polizei zum Coronavirus seien positiv. Besonders würdigte Becker auch die Zusammenarbeit mit den Stadt- und Gemeindeverwaltungen als zuständige Ortspolizeibehörden.

ELB Schauder: Maßnahmen der Landesregierung "gut und richtig" 

Erster Landesbeamter Christoph Schauder leitet den Arbeitsstab Corona im Landratsamt. Er bezeichnete die Maßnahmen der Landesregierung als „gut und richtig“, trotz der damit verbundenen Eingriffe in die Grundrechte eines jeden einzelnen. Aufgrund der ausgewogenen Vorgaben des Landes und des besonnenen Umgangs der Bevölkerung damit gebe es derzeit auch keinen Anlass für weitergehende Maßnahmen wie eine Ausgangssperre. /lra

27.03.2020: 19 neue Fälle von Coronavirus-Infektionen bestätigt (Zahlen 27. März)

Im Main-Tauber-Kreis wurden am Freitag, 27. März, 19 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang infizierten Personen bei 97. Die neu betroffenen Personen leben im Gebiet der Kommunen Wertheim, Werbach, Grünsfeld, Großrinderfeld, Tauberbischofsheim, Lauda-Königshofen, Bad Mergentheim, Igersheim und Creglingen. Die betroffenen Personen befinden sich teils in stationärer Behandlung, teils in häuslicher Isolation. Die jeweiligen Kontaktpersonen werden ermittelt. Für sie wird ebenfalls häusliche Isolation angeordnet.

Bedingt durch die Corona-Pandemie ist das öffentliche Leben stark eingeschränkt, Restaurants und Gaststätten sind geschlossen. Zahlreiche gastronomische Betriebe bieten in dieser Situation nun Abhol- und Lieferservices an. Eine Zusammenfassung dieser Betriebe aus dem Main-Tauber-Kreis und angrenzenden fränkischen Gemeinden ist auf www.main-tauber-kreis.de/lieferservice sowie auf der Homepage des Tourismusverbands "Liebliches Taubertal" www.liebliches-taubertal.de unter „Info & Service“ gelistet.

Die seit 20. März vorübergehend geschlossenen Recyclinghöfe und Kompostplätze sowie die Deponie Heegwald in Dörlesberg werden ab Mittwoch, 1. April, wieder – im Rahmen ihrer üblichen Öffnungszeiten – geöffnet. „Diese Einrichtungen sind wichtige Teile der Entsorgungsstruktur, ihre Benutzung gehört zu den notwendigen Verrichtungen des täglichen Lebens. Mit der Wiederöffnung leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Entsorgungssicherheit“, erklärt Landrat Reinhard Frank.

Allerdings bittet der Abfallwirtschaftsbetrieb Main-Tauber-Kreis die Bürgerinnen und Bürger darum, die Entsorgungseinrichtungen nicht zu überlasten. Auch wenn sich die aktuelle Zwangspause für viele gut dafür eignen mag, das eigene Haus oder die Wohnung aufzuräumen, sollten bitte nur die nötigsten Entsorgungen durchgeführt werden.

Um eine Verbreitung des neuartigen Coronavirus so gut wie möglich zu verhindern, ist es erforderlich, vor Ort verstärkt auf Hygiene und Abstand zu achten. Aus diesem Grund wird die Zahl der Benutzer einer der Entsorgungseinrichtungen auf maximal drei Personen zur gleichen Zeit beschränkt. Die Wartenden müssen in ihren Anlieferfahrzeugen sitzen bleiben, bis sie in den Hof eingelassen werden. Das Entladen soll dann zügig und ohne weiteren Aufenthalt erfolgen. Die anzuliefernden Materialen sind bereits vorsortiert anzuliefern. Unsortierte Anlieferungen werden zurückgewiesen. Auf einen ausreichenden Sicherheitsabstand zwischen den Benutzern und dem Personal der Entsorgungseinrichtungen ist zwingend zu achten.

Die anfallenden Gebühren sollten nach Möglichkeit abgezählt mitgeführt werden. Um ein kontaktfreies Bezahlen zu gewährleisten, wird der zu zahlende Betrag vom Anlieferer in ein Behältnis eingeworfen. Dieses wird vom Personal vor Ort entleert und ggf. das anfallende Wechselgeld in der gleichen Weise wieder an den Bürger zurückgegeben.

Infos zu Recyclinghöfen und Kompostplätzen mit Öffnungszeiten unter www.main-tauber-kreis.de/entsorgungseinrichtungen.

26.03.2020: Acht neue Fälle von Coronavirus-Infektionen bestätigt (Zahlen 26. März)

Im Main-Tauber-Kreis wurden am Donnerstag, 26. März, acht neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang infizierten Personen bei 78. Die neu betroffenen Personen leben im Gebiet der Kommunen Külsheim, Tauberbischofsheim, Großrinderfeld, Grünsfeld, Niederstetten, Bad Mergentheim und Creglingen. Vier Personen befinden sich in stationärer Behandlung. Für die vier anderen Personen wurde häusliche Isolation angeordnet. Ihre Kontaktpersonen werden ermittelt. Für sie wird ebenfalls häusliche Isolation angeordnet.

Das Umweltministerium hat auf Grundlage der Empfehlungen des Robert Koch-Institutes und des Landesgesundheitsamtes Hinweise zum Umgang mit Abfällen positiv getesteter oder unter Quarantäne gestellter Personen aus Privathaushalten und aus vergleichbaren Stellen wie etwa Hausarztpraxen veröffentlicht.

Virenbelastete Abfälle müssen demnach ausschließlich über die Restmülltonne ­– nicht über den Gelben Sack oder die Biotonne – entsorgt werden. Um sowohl bei anderen Nutzern der gleichen Restmülltonne als auch bei Dritten wie Müllwerkern eine Gefährdung möglichst auszuschließen, sollten bestimmte Vorsichtsmaßnahmen berücksichtigt werden:

  • Spitze oder scharfe Gegenstände (zum Beispiel Spritzen und Skalpelle) müssen in stich- und bruchfesten Einwegbehältnissen gesammelt und fest verschlossen werden.
  • Geringe Mengen an flüssigen Abfällen sind mit ausreichend saugfähigem Material in Verbindung zu bringen, um die Tropffreiheit zu gewährleisten. Größere Mengen an flüssigen Abfällen dürfen nicht über die Restmülltonne entsorgt werden.
  • Die kontaminierten Abfälle müssen in stabilen Müllsäcken gesammelt werden, die nach der Befüllung mit dem kontaminierten Abfall beispielsweise durch Verknoten fest zu verschließen sind.
  • Die Müllsäcke müssen direkt in die Abfalltonnen oder Container gegeben und dürfen nicht daneben gestellt werden.

Folgende Abfälle aus positiv getesteten oder unter Quarantäne gestellten privaten Haushalten und vergleichbaren Stellen müssen unter Beachtung dieser Vorsichtsmaßnahmen über die Restmülltonne entsorgt werden (Aufzählung nicht abschließend):

  •  Wertstoffe, Verpackungen und häusliche Bioabfälle (Küchenabfälle),
  • Materialien, die zum Abdecken von Mund oder Nase im Zuge der Husten- und Nies-Etikette verwendet wurden,
  • Taschentücher, Aufwischtücher,
  • Einwegwäsche und Hygieneartikel (zum Beispiel Windeln),
  • Schutzkleidung und
  • Abfälle aus Desinfektionsmaßnahmen.

Bürgerinnen und Bürger können sich bei konkreten Fragen zur Entsorgung dieser Abfälle an die Abfallberatung des Abfallwirtschaftsbetriebes Main-Tauber-Kreis wenden, Telefonnummer: 09341 82-4002abfallwirtschaftsbetrieb(@)main-tauber-kreis.de.

26.03.2020: Soforthilfen für Unternehmen

In Ergänzung zu den Programmen des Bundes und der etablierten Förderinstrumente in Baden-Württemberg unterstützt das Land die unmittelbar in Folge der Corona-Pandemie wirtschaftlich betroffenen Soloselbstständigen, Unternehmen und Angehörigen der freien Berufe mit einer finanziellen Soforthilfe. Die Soforthilfen können jetzt beantragt werden, um die wirtschaftliche Existenz zu sichern und Liquiditätsengpässe zu kompensieren. Darauf weist die Wirtschaftsförderung Main-Tauber-Kreis hin.

Das Landesprogramm kann von allen Branchen in Anspruch genommen werden. Dabei erhalten Soloselbstständige und Antragsberechtigte mit bis zu fünf Beschäftigten bis zu 9000 Euro, Antragsberechtigte mit bis zu zehn Beschäftigten bis zu 15.000 Euro und Antragsberechtigte mit bis zu 50 Beschäftigte bis zu 30.000 Euro. Die Antragsformulare können unter bw-soforthilfe.de heruntergeladen werden.

Antragsberechtigt sind Unternehmen mit Hauptsitz in Baden-Württemberg. Anträge dürfen nur von Unternehmen gestellt werden, die noch keine vergleichbare Hilfe des Landes Baden-Württemberg oder eines anderen Bundeslandes für eine möglicherweise in einem anderen Bundesland oder in Baden-Württemberg bestehende Betriebsstätte beantragt oder erhalten haben. Die Anträge sind in diesem Zusammenhang von dem Hauptsitz des Unternehmens zu stellen.

Die Antragsformulare sind vollständig auszufüllen, auszudrucken, zu unterschreiben, einzuscannen und als PDF-Datei über das Online-Portal an die jeweilig zuständige Kammer (Industrie- und Handelskammer, Handwerkskammer) zu übermitteln.

Bei Mitgliedschaft in einer Kammer sollte die Mitgliedsnummer bereitgehalten werden. Bei bereits erfolgter Kontaktaufnahme zur L-Bank wird gebeten, auch diese Kundennummer anzugeben. Im Rahmen des Antrags wird zudem die Handelsregisternummer (soweit vorhanden), Umsatzsteuer-ID (ersatzweise Steuernummer) und die Anzahl der Beschäftigten des Unternehmens abgefragt werden. Außerdem ist die Bankverbindung einzutragen.

Im Rahmen des Antrags wird eine De-minimis-Erklärung angefordert werden. Informationen über bereits erhaltene De-minimis-Beihilfen, also Unterstützungsleistungen aus öffentlichen Mitteln, sind anzugeben. Die Obergrenze von 800.000 Euro darf dabei nicht überstiegen werden. Sollten im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie weitere staatliche Hilfen bewilligt oder beantragt wurden sein, sind diese im Antrag auszuführen. Im Rahmen des Antrags wird die Höhe des Liquiditätsengpasses (auf drei Monate) abgefragt werden. Entsprechende Informationen sind bereitzuhalten.

Die Beratung und Unterstützung erfolgt durch die Kammern, auch für Nichtmitglieder. Von den Kammern werden die Anträge an die L-Bank weitergeleitet, welche auch die Geldauszahlung vornimmt. Die Soforthilfe muss nicht zurückgezahlt werden.

Ab kommender Woche greift voraussichtlich die „Corona-Soforthilfe für Kleinstunternehmen und Soloselbstständige“ des Bundes mit den gleichen Konditionen und löst das Landesprogramm für Antragsberechtigte bis zehn Mitarbeiter ab. Die Soforthilfen des Landes greifen weiterhin für Unternehmen zwischen elf und 50 Mitarbeiter. Der Antragsweg bleibt gleich. Das Land Baden-Württemberg weist insbesondere darauf hin, dass nicht das Windhundprinzip gilt und eine Doppelförderung durch Bund und Land ausgeschlossen ist. /lra

25.03.2020: Sieben neue Fälle von Coronavirus-Infektionen bestätigt (Zahlen 25. März)

Im Main-Tauber-Kreis wurden am Mittwoch, 25. März, sieben neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang infizierten Personen bei 70. Die neu betroffenen Personen leben im Gebiet der Kommunen Wertheim, Freudenberg, Werbach, Tauberbischofsheim, Weikersheim und Igersheim. Eine Person befindet sich in stationärer Behandlung. Für die anderen Personen wird häusliche Isolation angeordnet. Ihre Kontaktpersonen werden ermittelt. Für sie wird ebenfalls häusliche Isolation angeordnet.

Nicht nur die Zahl der neuen Fälle, auch die Zahl der genesenen Infizierten steigt täglich. Mittlerweile ist rund ein Drittel der positiv getesteten Personen wieder gesund, konnte die häusliche Isolation verlassen und zum Beispiel wieder ins Erwerbsleben zurückkehren. Für sie gelten damit nunmehr die gleichen Regeln wie derzeit für alle anderen Menschen: Alle sozialen Kontakte sollten nach Möglichkeit vermieden werden, auf Hygiene ist besonders zu achten, zum Beispiel durch regelmäßiges und gründliches Händewaschen.

Das Robert-Koch-Institut hat kürzlich neue Empfehlungen veröffentlicht, wann nach einer Coronavirus-Infektion, bei der keine Krankenhausbehandlung erforderlich war, die häusliche Isolation beendet werden kann. Dies ist der Fall, wenn mindestens 14 Tage seit Symptombeginn vergangen sind und die Betroffenen mindestens 48 Stunden symptomfrei – bezogen auf die akute Covid-19-Erkrankung – geblieben sind.

Die Integrierte Leitstelle in Bad Mergentheim fragt inzwischen bei jedem angeforderten Einsatz ab, ob Hinweise auf eine Coronavirus-Infektion beim zu transportierenden Patienten vorliegen. Die Rettungswagenbesatzungen wiederholen diese Frage auch nochmals vor Ort. Ziel ist, dass kein Einsatz bei einem Coronavirus-Verdachtsfall ohne die erforderlichen Schutzmaßnahmen stattfindet. Deshalb müssen die Fragen der Leitstellen-Mitarbeiter sowie die der Rettungsdienst-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter unbedingt wahrheitsgemäß beantwortet werden. „Bürgerinnen und Bürger, die hier nicht richtige oder unvollständige Angaben machen, bringen die Funktionsfähigkeit des Rettungsdienstes in Gefahr. Wir brauchen unsere Rettungsdienstmitarbeiter und Ersthelfer gesund und hochengagiert, nur so können sie für uns alle gute Arbeit leisten. Hier appelliere ich dringend an die Solidarität und das Verantwortungsbewusstsein aller Bürgerinnen und Bürger“, erklärt Landrat Reinhard Frank.

Das Land Baden-Württemberg hat seine Auslegungshinweise zur Schließung von Einrichtungen und Ladengeschäften aktualisiert. Dabei wurde klargestellt, dass entgegen früherer Angaben auch Lkw-Fahrschulen – wie alle anderen Fahrschulen – derzeit geschlossen bleiben müssen. Die Auslegungshinweise und umfangreiche weitere Informationen zum Thema Coronavirus sind unter www.main-tauber-kreis.de/coronavirus abrufbar. /lra

25.03.2020: RufTaxi-Buchungen nur noch online möglich

Aufgrund der aktuellen Entwicklung bei der Ausbreitung des Coronavirus hat sich der Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) dazu entschlossen, die telefonische Fahrplanauskunft mit sofortiger Wirkung einzustellen. Somit steht auch der telefonische Buchungsweg für das RufTaxi-Angebot im Main-Tauber-Kreis vorerst nicht mehr zur Verfügung. RufTaxi-Buchungen sind derzeit ausschließlich online über die Internetseite www.vrn.de sowie in der kostenlosen myVRN-App möglich.

INFO:
Informationen zum Fahrplan und zu den Tarifangeboten des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar GmbH (VRN) gibt es rund um die Uhr im Internet unter www.vrn.de, in der kostenlosen myVRN-App und unter www.vgmt.de. Das VGMT-Team ist während der Geschäftszeiten telefonisch unter der Telefonnummer: 09343 62140 erreichbar.

24.03.2020: Corona-Hilfen für Unternehmen im Überblick

Kreis-Wirtschaftsförderung erweitert Angebot im Internet

Die Wirtschaftsförderung Main-Tauber-Kreis hat im Internet einen umfassenden Überblick über Corona-Hilfen für Unternehmen zusammengestellt. Die übersichtlichen und komprimierten Informationen werden fortlaufend aktualisiert und ergänzt.

„Die Corona-Krise stellt viele Unternehmen im Land, insbesondere die kleinen und mittleren Betriebe, vor existenzielle Herausforderungen. Die Sicherung der Liquidität ist dabei oberstes Gebot. Um die Mittelständler in der derzeitig äußerst schwierigen Situation zu unterstützen, haben Bund und Land Hilfsmaßnahmen ergriffen und weitere angekündigt“, erklärt Jochen Müssig, zuständiger Dezernent für die Wirtschaftsförderung beim Landratsamt Main-Tauber-Kreis.

Unter www.main-tauber-kreis.de/corona-hilfen stellt das Landratsamt die Unterstützungsangebote für Unternehmen vor. Insbesondere wird auf die angekündigten oder schon eingeführten Soforthilfen von Bund und Land eingegangen. Liquiditätshilfen gewähren die KfW, die L-Bank sowie die Bürgschaftsbank und sind darüber hinaus in steuerlicher Hinsicht möglich. Des Weiteren werden das Kurzarbeitergeld und die Förderdarlehen der Rentenbank für Unternehmen der Landwirtschaft sowie des Wein- und des Gartenbaus erläutert.

Neben diesen Wirtschaftsinformationen gibt es auf der Website des Main-Tauber-Kreis auch umfangreiche allgemeine Informationen zum Pandemie-Geschehen. Diese sind unter www.main-tauber-kreis.de/coronavirus zu finden sowie beim Bürgertelefon des Gesundheitsamtes Main-Tauber-Kreis unter 09341/82-4010 erhältlich. /lra

24.03.2020: Gemeinsamer Antrag 2020 wird nur per Post angenommen (Landwirtschaftsamt)

Mitgeteilte Termine für Landwirtinnen und Landwirte entfallen

Aufgrund der Corona-Krise nimmt das Landwirtschaftsamt des Landratsamtes Main-Tauber-Kreises in Bad Mergentheim keine Gemeinsamen Anträge mehr persönlich entgegen. Die den Landwirtinnen und Landwirten Mitte Februar per Post mitgeteilten Termine zur persönlichen Vorsprache entfallen.

Die Antragsteller werden gebeten, den Gemeinsamen Antrag zu Hause im Programm FIONA auszufüllen, abzuschließen und den komprimierten Antrag unterschrieben und per Post dem Landwirtschaftsamt zuzusenden oder in den Briefkasten des Landratsamtes Main-Tauber-Kreis einzuwerfen. Fragen, die bei der Bearbeitung entstehen, beantworten die Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter der Verwaltungsgruppe gerne telefonisch unter 07931/4827-6307.

Das Landwirtschaftsamt weist besonders darauf hin, dass Bearbeitung und Abgabe des Gemeinsamen Antrages nicht aufgeschoben werden sollten; die Einreichungsfrist endet am 15. Mai.

Um die weitere Verbreitung der Virusinfektionen zu verlangsamen, sind auch die anderen Dienststellen des Landratsamts Main-Tauber-Kreis bis auf weiteres für den Publikumsverkehr geschlossen. Persönliche Vorsprachen sind nur in unaufschiebbaren Angelegenheiten und nur nach telefonischer Voranmeldung möglich. Tagesaktuelle Informationen zur Corona-Thematik finden sich auf www.main-tauber-kreis.de/coronavirus sowie auf der Facebook-Seite des Landratsamtes. /lra

24.03.2020: Drei neue Fälle von Coronavirus-Infektionen bestätigt (Zahlen 24. März)

Im Main-Tauber-Kreis wurden am Dienstag, 24. März, drei neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang infizierten Personen bei 63. Die neu betroffenen Personen leben im Gebiet der Städte Creglingen und Niederstetten. Eine Person befindet sich in stationärer Behandlung, die aber nicht im Zusammenhang mit der Infektion steht. Für die zwei anderen Personen wird häusliche Isolation angeordnet. Ihre Kontaktpersonen werden ermittelt. Für sie wird ebenfalls häusliche Isolation angeordnet.

In konsequenter Umsetzung der Vorgaben des Landes plant das Landratsamt vorausschauend und wird ab Donnerstag, 26. März, auf einen Mehrschichtbetrieb umstellen, wie er in vielen Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen derzeit eingeführt wird. Hierdurch ist gewährleistet, dass ausreichend Mitarbeiter auch dann zur Verfügung stehen, wenn es zu Corona-Infektionen im Landratsamt selbst kommen sollte und bestimmte Mitarbeiter vorübergehend in häusliche Isolation gehen müssen. Diese Regelung gilt auch für sämtliche Außenstellen.

„Das Landratsamt verfügt über zahlreiche sensible Bereiche, die unter allen Umständen jederzeit arbeitsfähig bleiben müssen. Dazu zählt beispielsweise die regelmäßige und pünktliche Auszahlung sozialer Leistungen an Bürgerinnen und Bürger, aber auch die IT-Abteilung, die zu jedem Zeitpunkt den Betrieb von Netzwerk und Programmen in den Ämtern gewährleisten muss“, erklärt Landrat Reinhard Frank.

Durch das Mehrschichtsystem bleibt die Arbeitsfähigkeit sämtlicher Dienststellen unter Einhaltung der bekannten Servicezeiten gewährleistet. Dies bedeutet, dass das Landratsamt grundsätzlich auch weiterhin in gebotener Schnelligkeit und in der ganzen Breite seines Dienstleistungsangebots für die Bürgerinnen und Bürger da ist. Aufgrund der derzeitigen Situation kann es allerdings zu Wartezeiten und Verzögerungen kommen, die Erreichbarkeit der Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter kann eingeschränkt sein. „Im Zweifelsfall müssen wir uns auf Kernaufgaben sowie alle Tätigkeiten im Zusammenhang mit der Eindämmung der Coronavirus-Infektionen konzentrieren“, sagt Erster Landesbeamter Christoph Schauder als Leiter des Corona-Arbeitsstabes.

Deshalb bittet das Landratsamt die Bürgerinnen und Bürger nochmals eindringlich, Behördengänge nach Möglichkeit auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. Persönliche Vorsprachen sind ausschließlich nach telefonischer Voranmeldung und nur in unaufschiebbaren Angelegenheiten möglich (Verkehrsamt mit Kfz-Zulassung Telefonnummer: 09341 82-4001, Abfallberatung Telefonnummer: 09341 82-4002, in allen anderen Angelegenheiten Telefonnummer: 09341 82-0). Sind die Sachbearbeiter bekannt, können diese direkt per Telefon und E-Mail kontaktiert werden. /lra

23.03.2020: Zwei neue Fälle von Coronavirus-Infektionen bestätigt (Zahlen 23. März 2020)

 Im Main-Tauber-Kreis wurden am Montag, 23. März, zwei neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang infizierten Personen bei 60. Die neu betroffenen Personen leben im Gebiet der Stadt Bad Mergentheim. Für sie wird häusliche Isolation angeordnet. Die Kontaktpersonen werden ermittelt. Für sie wird ebenfalls häusliche Isolation angeordnet.

Bei der Bestätigung einer Coronavirus-Infektion muss das Gesundheitsamt des Landratsamtes Main-Tauber-Kreis unverzüglich die betreffende Person verständigen und deren Kontaktpersonen ermitteln. Für die infizierte Person und ihre Kontaktpersonen wird eine häusliche Isolation angeordnet, sofern kein Klinikaufenthalt erforderlich ist. An dieser Vorgehensweise soll bis auf weiteres festgehalten werden. Allerdings könnte sich bei einer größeren Zahl von bestätigten Fällen an einem Tag eine Menge an Arbeit ergeben, die das Gesundheitsamt trotz massiver Personalverstärkung aus anderen Bereichen des Landratsamtes nicht in der erforderlichen Geschwindigkeit leisten kann. Um hierauf bestmöglich vorbereitet zu sein, hat das Landratsamt rein vorsorglich eine Allgemeinverfügung erlassen, die bei Bedarf ab Dienstag, 24. März, für das gesamte Gebiet des Main-Tauber-Kreises umgesetzt werden kann. Im Kern geht es dabei darum, dass infizierte Personen und deren Kontaktpersonen sich nach Bekanntgabe der Diagnose automatisch in häusliche Isolation begeben müssen, ohne dass das Gesundheitsamt dies im Einzelfall nochmals schriftlich anordnet.

Die Corona-Verordnung der Landesregierung ist an die Bund-Länder-Leitlinien vom Sonntag, 22. März, angepasst worden. So ist beispielsweise der Aufenthalt im öffentlichen Raum nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet. Zu anderen Personen ist im öffentlichen Raum, wo immer möglich, ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Die ausführliche Verordnung und weitere tagesaktuelle Informationen sind unter www.main-tauber-kreis.de/coronavirus  zu finden.

Das Landratsamt Main-Tauber-Kreis ist für den Publikumsverkehr geschlossen. Termine zur persönlichen Vorsprache sind ausschließlich nach telefonischer Voranmeldung und nur in absolut dringenden, unaufschiebbaren Angelegenheiten möglich. Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, vor einer Terminanfrage zu überprüfen, ob ihr Anliegen wirklich unaufschiebbar ist. /lra

23.03.2020: Land aktualisiert Corona-Verordnung

Die Corona-Verordnung der Landesregierung ist an die Bund-Länder-Leitlinien vom Sonntag angepasst worden. Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet. Zu anderen Personen ist im öffentlichen Raum, wo immer möglich, ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. /lra

Konsolidierte Fassung der Corona-Verordnung, Stand: 22. März 2020 (PDF)

Auslegungshinweise zur Corona-Verordnung (Stand 20.03.2020, 24:00 Uhr) (PDF)

22.03.2020: Ein neuer Fall von Coronavirus-Infektionen bestätigt (Zahlen 22. März)

Im Main-Tauber-Kreis wurde am Sonntag, 22. März, ein neuer Fall einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang infizierten Personen bei 58. Die betroffene Person lebt in Weikersheim und befindet sich außerhalb des Landkreises in stationärer Behandlung, welche jedoch nicht im Zusammenhang mit der Infektion steht. Die Kontaktpersonen werden ermittelt und für sie wird häusliche Isolation angeordnet.

Die Dienststellen des Landratsamtes Main-Tauber-Kreis bleiben weiterhin bis auf weiteres für den Publikumsverkehr geschlossen. Das bedeutet, dass persönliche Vorsprachen nur in unaufschiebbaren Angelegenheiten und nur nach telefonischer Voranmeldung möglich sind.

Die Recyclinghöfe und Kompostplätze des Abfallwirtschaftsbetriebes sowie die Deponie Dörlesberg bleiben bis vorläufig einschließlich 31. März geschlossen. Die Abfuhr der Rest-, Biomüll- und Papiertonnen sowie der Gelben Säcke zu den im Abfallkalender genannten Terminen läuft unverändert weiter.

Erster Landesbeamter Christoph Schauder, Leiter des Corona-Arbeitsstabes im Landratsamt, appelliert erneut an die Bevölkerung: „Verhalten Sie sich verantwortungsbewusst, bleiben Sie wenn irgend möglich zu Hause und helfen so, die Weiterverbreitung des Virus zu verlangsamen.“

Tagesaktuelle Informationen zur Corona-Thematik finden sich auf www.main-tauber-kreis.de sowie auf der Facebook-Seite des Landratsamtes www.facebook.com/landratsamt.main.tauber.kreis. /lra

21.03.2020: 14 neue Fälle von Coronavirus-Infektionen bestätigt (Zahlen 21. März) (Kopie 2)

Im Main-Tauber-Kreis wurden am Samstag, 21. März, 14 Fälle einer Coronavirus-Infektion neu bestätigt. Damit steigt die Gesamtzahl auf 57. Die neu hinzugekommenen Personen leben im Gebiet der Kommunen Wertheim, Werbach, Königheim, Großrinderfeld, Lauda-Königshofen, Bad Mergentheim, Igersheim, Creglingen und Niederstetten. Sie wurden häuslich isoliert. Ihre Kontaktpersonen werden ermittelt, für sie wird ebenfalls häusliche Isolation angeordnet.

Die Landesregierung hat ihre Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus weiter verschärft. Seit dem 21. März 2020 gilt zusätzlich:

  • Alle Restaurants und Gaststätten im Land müssen schließen. Essen zum Mitnehmen und auf Bestellung bleibt aber weiterhin möglich.
  • Alle Zusammenkünfte und Ansammlungen auf öffentlichen Plätzen sind verboten. Gruppenbildungen von mehr als drei Personen darf es nicht mehr geben.
  • Einreisen und Durchreisen von Personen aus internationalen Corona-Risikogebieten nach Baden-Württemberg sind untersagt. Ausgenommen sind Fahrten zum Arbeitsplatz, zum Wohnort, zum Transport von wichtigen Gütern und besondere Härtefälle, etwa bei einem Todesfall in der Familie.
  • Frisöre müssen schließen. /lra

20.03.2020: Vier neue Fälle von Coronavirus-Infektionen im Kreis (Zahlen 20. März)

Im Main-Tauber-Kreis wurden am Freitag, 20. März, vier Fälle einer Coronavirus-Infektion neu bestätigt. Damit steigt die Gesamtzahl auf 43. Die vier Personen leben im Gebiet der Städte Wertheim, Tauberbischofsheim, Bad Mergentheim und Niederstetten. Sie wurden häuslich isoliert. Ihre Kontaktpersonen werden ermittelt, für sie wird ebenfalls häusliche Isolation angeordnet.

Kreistagssitzung abgesagt 

Aufgrund der aktuellen Entwicklung hinsichtlich der Ausbreitung des Coronavirus wird die Sitzung des Kreistags des Main-Tauber-Kreises am Mittwoch, 25. März, abgesagt. Diese Entscheidung hat Landrat Reinhard Frank gemeinsam mit den Fraktionsvorsitzenden getroffen. „Der Kreistag möchte in Anbetracht der dramatischen Entwicklung und aufgrund seiner Vorbildfunktion auch ein Zeichen setzen und appelliert damit an alle, soziale Kontakte derzeit auf ein Mindestmaß zu reduzieren“, erklärt Landrat Frank im Namen aller Fraktionen. Für einige nicht aufschiebbare Punkte wurde vereinbart, dass diese durch den Landrat per Eilentscheidung erledigt werden. Alle anderen Themen werden auf die kommende Sitzungsperiode im Mai verschoben. Ebenfalls entfallen ist die Sitzung des Ausschusses für Soziales, Bildung, Kultur und Verkehr am Mittwoch, 18. März.

20.03.2020: Corona-Krise: Bürgschaftsbank und L-Bank bieten schnelle und unbürokratische Förderung

Die Corona-Krise stellt viele Unternehmen, insbesondere die kleinen und mittleren Betriebe, im Land vor existenzielle Herausforderungen. Die Sicherung der Liquidität ist dabei oberstes Gebot. Um den Mittelständlern in der derzeitig äußerst schwierigen Situation noch besser unter die Arme greifen zu können, haben die L-Bank und die Bürgschaftsbank ihr Angebot ergänzt und der Situation angepasst. Darauf weist die Wirtschaftsförderung des Main-Tauber-Kreises hin.

Am Freitag, 13. März, haben das Bundeswirtschaftsministerium und das Bundesfinanzministerium gemeinsam das Maßnahmenpaket zur Absicherung der Auswirkungen des Corona-Virus als Schutzschild für Beschäftigte und Unternehmen vorgestellt. Der Bund und das Land haben damit unmittelbar die Fördermöglichkeiten über die Bürgschaftsbank erweitert und verbessert.

KfW-Corona-Hilfe

Die Bundesregierung hat ein Maßnahmenpaket beschlossen, mit dem Unternehmen bei der Bewältigung der Corona-Krise unterstützt werden. Hierbei kommt der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) die Aufgabe zu, die kurzfristige Versorgung der Unternehmen mit Liquidität zu erleichtern. Bestehende Programme für Liquiditätshilfen werden erheblich ausgeweitet, um den Zugang zu günstigen Krediten zu gewährleisten. Die Zugangsbedingungen und Konditionen werden verbessert. Über die Hausbank können Unternehmen Kredite und Bürgschaften bei der staatlichen KfW beantragen. Weiterführende Informationen und Unterlagen sind unter www.kfw.de/KfW-Konzern/Newsroom/Aktuelles/KfW-Corona-Hilfe-Unternehmen.html und www.kfw.de/inlandsfoerderung/Unternehmen/index-2.html abrufbar. 

Kurzarbeitergeld 

Die Bundesregierung hat erleichterte Zugangsvoraussetzungen für das Kurzarbeitergeld eingeführt. Neu ist, dass der Anspruch auf Kurzarbeitergeld bereits besteht, wenn mindestens zehn Prozent der Beschäftigten einen Arbeitsentgeltausfall von mehr als zehn Prozent haben. Die anfallenden Sozialversicherungsbeiträge für ausgefallene Arbeitsstunden werden zu 100 Prozent erstattet. Zudem kann das Kurzarbeitergeld auch für Leiharbeitnehmer beantragt werden. Auf den Aufbau negativer Arbeitszeitsalden kann verzichtet werden. Informationen zum Kurzarbeitergeld gibt es unter www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/kurzarbeitergeld-bei-entgeltausfall. 

Steuerliche Liquiditätshilfen für Unternehmen 

Um die Liquidität bei Unternehmen zu verbessern, werden die Möglichkeiten zur Stundung von Steuerzahlungen, zur Senkung von Vorauszahlungen und im Bereich der Vollstreckung verbessert. Zur Abstimmung der Voraussetzungen wird die telefonische Rücksprache mit dem jeweils zuständigen Finanzamt empfohlen.

Förderkredite der L-Bank 

Die L-Bank besitzt mit dem Liquiditätskredit ein bestens etabliertes Förderangebot, das den Erfordernissen in der Corona-Krise in besonderer Weise gerecht wird. So können Unternehmen mit (in der Regel) bis zu 500 Mitarbeitern ihre vorübergehenden Liquiditätsengpässe zu günstigsten Zinsen, mit einem flexiblen Laufzeitangebot zwischen vier und zehn Jahren und einem Regeldarlehensbetrag von bis zu fünf Millionen Euro decken. Im Einzelfall sind auch höhere Beträge denkbar. Besonders vorteilhaft ist hier die Möglichkeit einer vorzeitigen kostenfreien Rückzahlung, sofern die Krisenbewältigung früher gelingt. Alternativ könnten auch die Betriebsmittelvarianten in der Gründungs- oder Wachstumsfinanzierung genutzt werden, allerdings mit standardisierter fünfjähriger Laufzeit und ohne die vorzeitige kostenfreie Sondertilgungsmöglichkeit. 

Ferner können Unternehmen, die für ihre Mitarbeiter Qualifizierungsmaßnahmen einleiten, drei- bis fünfjährige Darlehen der Weiterbildungsfinanzierung 4.0 in pauschaler Höhe (20.000 Euro pro zu qualifizierendem Beschäftigten) nutzen. Alle Förderkredite der L-Bank können mit Kombi-Bürgschaften der Bürgschaftsbank flankiert werden. 

Für bestehende Förderkredite, deren Tilgungsbelastungen aufgrund der Corona-Krise vorübergehend nicht mehr leistbar sind, bietet die L-Bank eine bis zu 12-monatige Tilgungsaussetzung unter Anpassung der restlichen Tilgungsraten unter Beibehaltung der vertraglichen Zinsvereinbarung sowie der Gesamtlaufzeit an. Anträge hierzu können ab sofort formlos an die L-Bank gerichtet werden. 

Weitere Informationen können bei der L-Bank über die Homepage www.l-bank.de, Hotline Wirtschaftsförderung 0711/122-2345 sowie per E-Mail an wirtschaftsfoerderung@l-bank.deabgerufen werden. 

Bürgschaftsbank Baden-Württemberg 

Die Bürgschaftsbank Baden-Württemberg hat die Bürgschaftsobergrenze auf 2,5 Millionen Euro (bisher 1,25 Millionen Euro) verdoppelt und die Bürgschaftsquote für Betriebsmittel auf 80 Prozent erhöht. Zudem wurde die Rückbürgschaft des Bundes um zehn Prozentpunkte erhöht, damit verringert sich das Risiko der Bürgschaftsbank auf 25 Prozent. Um Entscheidungen zu beschleunigen, wurde zudem eine Eigenkompetenz mit einem Bürgschaftsbetrag bis 250.000 Euro festgelegt, so dass innerhalb weniger Tage entschieden werden kann. 

Mit diesen Maßnahmen können Unternehmen, die über ein grundsätzlich funktionierendes Geschäftsmodell verfügen, stabilisiert werden. Dabei wird auf die Kapitaldienstfähigkeit vor Ausbruch der Krise abgestellt (Gesamtjahr 2019). Die Maßnahmen unterstützen branchenübergreifend alle gewerblichen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) sowie die Freien Berufe und werden von der Bürgschaftsbank ab sofortumgesetzt. 

Unter der Telefonnummer Telefonnummer: 0711 1645-6 sowie per E-Mail an ermoeglicher(@)buergschaftsbank.de nimmt die Bürgschaftsbank Anfragen entgegen.

Bürgschaften der L-Bank 

Wenn eine Hausbank auf Grund fehlender Sicherheiten nicht in der Lage ist, einem betroffenen Unternehmen einen Liquiditätskredit bzw. Betriebsmittelkredit zur zeitlichen Überbrückung zu gewähren, kann die L-Bank im Einzelfall bis zu 80 Prozent des Risikos abnehmen. 

Die L-Bank übernimmt Bürgschaften über 2,5 bis fünf Millionen Euro. Neben dem standardisierten Kombi-Programm werden zusätzlich Individualbürgschaften angeboten. Die Landesbürgschaft – Bürgschaften über fünf Millionen Euro – wird durch die L-Bank abgewickelt. 

Fragen zu Bürgschaften können an die Hotline Telefonnummer: 0711 122-2999 oder per E-Mail an buergschaften(@)l-bank.de gerichtet werden. 

Die Antragstellung aller Liquiditätshilfen erfolgt über die Hausbank.

Bund

In der nächsten Woche wollen Bundesregierung, Bundestag und Bundesrat ein Paket mit Notmaßnahmen auf den Weg bringen. 

Dabei geht es unter anderem um eine Verordnung zum Kurzarbeitergeld, den geplanten Nothilfefonds für Selbstständige und eine Lockerung des Insolvenzrechts. Angesichts von Existenznöten bei Solo-Selbstständigen und Kleinstfirmen plant die Bundesregierung ein Hilfspaket von über 40 Milliarden Euro. 

Existenzgefährdete Solo-Selbstständige und Kleinstbetriebe sollen auch mit einem erleichterten Zugang zu Hartz-IV-Zahlungen unterstützt werden. 

Für Besitzer kleiner Läden, Freiberufler und Selbstständige ohne Beschäftigte wurden schnelle Hilfen in Aussicht gestellt. Es solle für diesen Personenkreis „Expressbürgschaften“ geben, die binnen drei Tagen gewährt werden könnten. 

Land

Neben den bestehenden Förderinstrumenten mit den bewährten Programmen der L-Bank und der Bürgschaftsbank Baden-Württemberg plant das Land einen branchenoffenen Härtefallfond

Mit dem Fond sollen Selbstständige und mittelständische Unternehmen bis 50 Beschäftigte mit direkten Zuschüssen bei der Deckung ihres dringenden und kurzfristigen Finanzbedarfs unterstützt werden. Dabei sollen je nach Einzelfall Mittel in Höhe bis zu 15.000 Euro fließen. Ab Ende kommender Woche wurde in Aussicht gestellt, dass Anträge gestellt werden könnten. 

Bei der L-Bank soll ein Beteiligungsfond für kleine und mittlere Unternehmen eingerichtet werden. Damit sollen in Not geratene, systemrelevante Unternehmen unterstützt werden. 

Zudem soll das Beratungsangebot ausgeweitet werden.

Infos bei der Wirtschaftsförderung 

Die Wirtschaftsförderung des Main-Tauber-Kreises wird sofort informieren, sobald weitere Details und die Antragswege bekannt gegeben sind. Ergänzende Informationen gibt es beim Landratsamt Main-Taubert-Kreis, Wirtschaftsförderung, Gartenstraße 1, 97941 Tauberbischofsheim, Telefonnummer: 09341 82-5809, Faxnummer: 09341 828-5809, wirtschaftsfoerderung(@)main-tauber-kreis.de.

19.03.2020: Drei neue Fälle von Coronavirus im Main-Tauber-Kreis (Zahlen 19. März)

Im Main-Tauber-Kreis wurden am Donnerstag, 19. März, drei weitere Fälle einer Coronavirus-Infektion neu bestätigt. Damit liegt die Gesamtzahl bei 39. Die drei Personen leben im Gebiet der Städte Tauberbischofsheim und Bad Mergentheim. Sie wurden häuslich isoliert. Ihre Kontaktpersonen werden ermittelt, für sie wird ebenfalls häusliche Isolation angeordnet.

Im Zusammenhang mit der Corona-Thematik ist bedauerlicherweise festzustellen, dass sich das Freizeit- und Einkaufsverhalten in Teilen der Bevölkerung nicht geändert hat – ungeachtet des dringenden Appells, soziale Kontakte auf ein Minimum zu beschränken. So versammeln sich Jugendliche in größerer Zahl an öffentlichen Plätzen, an Supermarktkassen stehen Kunden mit geringem Abstand nebeneinander. „Mit diesem Verhalten wird der Versuch unterlaufen, den Anstieg der Infektionen deutlich zu verlangsamen“, kritisiert Landrat Reinhard Frank. „Die Lage ist sehr ernst. Jeder sollte sie auch ernst nehmen. Es ist sehr wichtig, das öffentliche Leben so weit wie möglich herunterzufahren. Ich bedanke mich aber ausdrücklich bei allen Bürgerinnen und Bürgern, die vernünftig und besonnen handeln und daher wann immer möglich zu Hause bleiben.“

Zudem gingen beim Landratsamt Hinweise darauf ein, dass die Recyclinghöfe des Abfallwirtschaftsbetriebes Main-Tauber-Kreis in den letzten Tagen deutlich verstärkt genutzt wurden, offenbar auch im Zusammenhang mit „Entrümpelungsaktionen“ zu Hause. „Dadurch haben sich auf einigen Recyclinghöfen Menschenansammlungen gebildet. Wir haben deshalb entschieden, auch die Recyclinghöfe und Kompostplätze sowie die Deponie Dörlesberg ab sofort und vorerst bis einschließlich 31. März zu schließen“, erklärt Landrat Frank. „Diese Entscheidung trägt im Interesse aller Bürgerinnen und Bürger dazu bei, das Risiko einer schnellen Ausbreitung des Virus zu verringern.“ Die Abfuhr der Rest-, Biomüll- und Papiertonnen sowie der Gelben Säcke zu den im Abfallkalender genannten Terminen läuft unverändert weiter.

Alle anderen Dienststellen der Kreisverwaltung sind bereits seit Mittwoch, 18. März, für den allgemeinen Publikumsverkehr geschlossen. Termine zur Vorsprache werden nur in unaufschiebbaren Angelegenheiten und nur nach telefonischer Vereinbarung gewährt (Verkehrsamt mit Kfz-Zulassung Telefonnummer: 09341 82-4001, Abfallberatung Telefonnummer: 09341 82-4002, in allen anderen Angelegenheiten Telefonnummer: 09341 82-0). Sind die Sachbearbeiter bekannt, können diese direkt per Telefon und E-Mail kontaktiert werden. /lra

18.03.2020: Zwei weitere Fälle von Coronavirus im Main-Tauber-Kreis (Zahlen 18. März)

Im Main-Tauber-Kreis wurden am Mittwoch, 18. März, zwei Fälle einer Coronavirus-Infektion neu bestätigt. Damit steigt die Gesamtzahl auf 36.

Die betroffenen Personen leben im Gebiet der Stadt Niederstetten und der Gemeinde Igersheim. Eine der beiden Personen befindet sich im Krankenhaus, die zweite Person wurde vom Gesundheitsamt des Landratsamtes Main-Tauber-Kreis häuslich isoliert. Die Kontaktpersonen werden ermittelt, und für sie wird ebenfalls häusliche Isolation angeordnet.

Unterdessen hat die Landesregierung ihre Corona-Verordnung angepasst und weiter verschärft. Die neuen Regelungen gelten seit Mittwoch, 18. März.

Neu sind unter anderem das generelle Versammlungsverbot ohne maximale Teilnehmenden-Zahl und die Schließung von Einrichtungen und Geschäften in großem Umfang. Weiter öffnen können – jetzt auch am Wochenende – Einzelhandelsgeschäfte für Lebensmittel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, Frisöre, Reinigungen, Waschsalons, der Zeitungsverkauf, Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte sowie der Großhandel, Hofläden und Raiffeisenmärkte. Alle anderen Geschäfte wie zum Beispiel Modegeschäfte müssen schließen. Gaststätten dürfen von 6 bis 18 Uhr öffnen, wenn ihre Tische oder Stehtische einen Mindestabstand von 1,5 Metern haben. Spiel- und Bolzplätze bleiben geschlossen, und Hotels dürfen keine touristischen Übernachtungen anbieten. Die aktuelle Verordnung kann unter www.main-tauber-kreis.de/coronavirus heruntergeladen werden.

Angesichts der weiteren Ausbreitung des Coronavirus mit teils deutlichen Symptomen wie hohem Fieber und schwerer Bronchitis auch bei zu Hause behandelten Fällen appelliert Landrat Reinhard Frank nachdrücklich an die Bevölkerung, die Lage ernst zu nehmen: „Reduzieren Sie soziale Kontakte auf ein Minimum. Nur so können Sie dazu beitragen, den Anstieg der Infektionen zu verlangsamen und das Gesundheitssystem zu entlasten.“ Wann immer möglich, solle auf eine Kommunikation übers Telefon oder elektronische Medien ausgewichen werden, so der Landrat.

Aufgrund der dynamischen Entwicklung der Corona-Lage erfährt das Bürgertelefon im Gesundheitsamt unter der Telefonnummer: 09341 82-4010 täglich eine starke Beanspruchung. Die an der Hotline eingesetzten Mitarbeiter bitten deshalb um Verständnis, wenn wegen des hohen Anrufaufkommens die Nummer mehrfach gewählt werden muss.

Das Landratsamt Main-Tauber-Kreis hat den Besucherverkehr seit Mittwoch, 18. März, eingeschränkt. Persönliche Vorsprachen sind nur noch nach Voranmeldung unter Telefonnummer: 09341 82-0 und nur in unaufschiebbaren Angelegenheiten möglich. Die Recyclinghöfe und Kompostplätze des Abfallwirtschaftsbetriebes bleiben wie gewohnt geöffnet. /lra

 

Weitere Neuigkeiten zum Thema Coronavirus aus dem Landkreis

17.03.2020: Weiterer Fall von Coronavirus-Infektion bestätigt (Zahlen 17. März)

Im Main-Tauber-Kreis wurde am Dienstag, 17. März, ein Fall einer Coronavirus-Infektion neu bestätigt. Damit steigt die Gesamtzahl auf 34.

Die betroffene Person lebt im Gebiet der Gemeinde Königheim und wurde vom Gesundheitsamt des Landratsamtes Main-Tauber-Kreis häuslich isoliert. Der Krankheitsverlauf ist milde, eine stationäre Behandlung nicht erforderlich. Die Kontaktpersonen werden ermittelt, und für sie wird ebenfalls häusliche Isolation angeordnet. /lra

17.03.2020: Landratsamt schränkt Publikumsverkehr ein

Auch in der derzeitigen angespannten Situation aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus sind die Mitarbeitenden des Landratsamtes Main-Tauber-Kreis für die Bürgerinnen und Bürger da und kümmern sich um ihre Anliegen. Um jedoch zu einer Verlangsamung der weiteren Verbreitung von Virusinfektionen beizutragen und die Mitarbeitenden sowie sensible Arbeitsbereiche zu schützen, bleiben ab Mittwoch, 18. März, alle Ämter des Landratsamtes Main-Tauber-Kreis bis auf Weiteres für den Publikumsverkehr geschlossen.

Ab diesem Zeitpunkt gilt, dass persönliche Vorsprachen nur in unaufschiebbaren Angelegenheiten und nur nach telefonischer Voranmeldung möglich sind. Sind die Sachbearbeiter bekannt, können Termine direkt mit diesen vereinbart werden. Ansonsten ist das Landratsamt unter der zentralen Rufnummer 09341/82-0 erreichbar, die stark nachgefragten Bereiche Verkehrsamt/Zulassungsstelle unter 09341/82-4001 sowie Abfallberatung beim Abfallwirtschaftsbetrieb (AWMT) unter 09341/82-4002. Das Landratsamt hat bestmögliche organisatorische Vorbereitungen für eine strukturierte Terminvereinbarung und Einlassregelung getroffen und hierzu die Zuständigkeiten in allen Ämtern klar definiert.

Bei Terminabsprachen müssen Besucher erklären, dass sie sich in den letzten 14 Tagen nicht in einem Risikogebiet für Coronavirus-Infektionen aufgehalten haben.

Es wird gebeten, Anliegen vorwiegend per Telefon, E-Mail und über Onlinedienste zu klären. In der derzeitigen Situation sind Wartezeiten für Besucherinnen und Besucher unvermeidbar – das Landratsamt bittet um Verständnis, auch für gegebenenfalls auftretende Anlaufschwierigkeiten bei der Umstellung auf Terminvereinbarung. Priorität hat die Erledigung des hohen Arbeitsaufkommens in allen Fragen, welche die Eindämmung des dynamischen Infektionsgeschehens betreffen. /lra

17.03.2020: Abstrichstelle Coronavirus in Betrieb gegangen

In der zentralen Abstrichstelle des Main-Tauber-Kreises wurden am Montag, 16. März, die ersten Testungen von Corona-Verdachtsfällen durchgeführt. In den Zelten neben der Notaufnahme des Caritas-Krankenhauses wurden insgesamt 39 Personen auf eine Infektion mit dem Corona-Virus getestet.

„Alles lief ruhig und gut organisiert ab. In rund zweieinhalb Stunden waren alle Personen abgestrichen“, berichtet Landrat Reinhard Frank. „Die Proben wurden ins Labor geschickt, die Testergebnisse werden in den kommenden Tagen erwartet.“ Die getesteten Personen waren alle in gutem Allgemeinzustand. Keine der Personen musste stationär aufgenommen werden.

Die nächste Testung ist für den kommenden Mittwoch, 18. März, geplant. Abstriche werden weiterhin nur bei begründeten Verdachtsfällen vorgenommen, die telefonisch über den Hausarzt angemeldet wurden und mit entsprechender Indikation zur Testung einen Termin zur Untersuchung erhalten haben. Alle Personen, die unangemeldet beim zentralen Abstrichzentrum erscheinen, werden ohne ärztliche Untersuchung und ohne Abstrich abgewiesen.

Personen, die befürchten, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben, müssen zunächst telefonisch Rücksprache mit ihrem Hausarzt halten. Am Telefon erfragen Praxispersonal und Ärzte, welche Symptome bei dem Patienten vorliegen, und ob er sich vor kurzem in einem vom Robert-Koch-Institut (RKI) ausgewiesenen Risikogebiet aufgehalten hat oder mit einer bestätigt mit dem Corona-Virus infizierten Person Kontakt hatte. Liegt nach Einschätzung der Ärzte ein begründeter Verdachtsfall vor, melden sie dies dem Gesundheitsamt. Dieses weist einen Termin zur Beprobung zu und teilt dem Patienten mit, zu welcher Uhrzeit er sich beim zentralen Abstrichzentrum einfinden soll bzw. wie die weiteren Schritte vor Ort aussehen werden. /lra

16.03.2020: Kein weiterer Fall von Coronavirus im Main-Tauber-Kreis (Zahlen 16. März)

Im Main-Tauber-Kreis wurde am Montag, 16. März, kein weiterer Fall einer Coronavirus-Infektion gemeldet. Damit bleibt die Gesamtzahl bei 33. Ab Dienstag, 17. März, sind Schulen und Kindergärten geschlossen. Gleichwohl fahren Busse und Bahnen wie gewohnt.

Die Landesregierung hat am Montag eine weitreichende Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen in der Öffentlichkeit erlassen. Sie ist bis 15. Juni 2020 gültig. Diese Verordnung kann als PDF-Dokument unter www.main-tauber-kreis.de/coronavirus heruntergeladen werden. /lra

15.03.2020: Bürger sollen soziale Kontakte auf Minimum reduzieren (Zahlen 15. März)

Der Corona-Arbeitsstab des Landratsamtes Main-Tauber-Kreis und die Bürgermeisterinnen, Bürgermeister und Oberbürgermeister der Städte und Gemeinden haben sich am Sonntag zu einem weiteren Abstimmungsgespräch getroffen. In der Runde unter der Leitung des Ersten Landesbeamten und Stabsleiters Christoph Schauder wurde vereinbart, auch weiterhin an einem Strang zu ziehen. Die Herausforderungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus-Geschehen sollen weiterhin ruhig, besonnen und strukturiert abgearbeitet werden.

Das Land Baden-Württemberg plant im Laufe des Montags eine Notverordnung zu veröffentlichen, mit der die Beschlüsse vom Freitag, 13. März, weiter konkretisiert werden sollen. Das Land hatte am Freitag unter anderem erklärt, dass ab Dienstag landesweit alle Schulen und Kindergärten geschlossen werden und Veranstaltungen ab 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ab sofort verboten sind.

Unabhängig davon appellieren die Städte und Gemeinden sowie die Landkreisverwaltung an alle Bürgerinnen und Bürger, alle sozialen Kontakte auf ein absolutes Minimum zu reduzieren. „Jeder einzelne kann durch verantwortungsbewusstes Handeln einen essenziellen Beitrag zur Unterbrechung von Infektionsketten und zur Eindämmung des Infektionsgeschehens leisten“, erklärt Erster Landesbeamter Christoph Schauder.

Die Bürgermeisterinnen, Bürgermeister und Oberbürgermeister sowie Landrat Reinhard Frank rufen die gesamte Bevölkerung nochmals eindringlich zu Ruhe und Besonnenheit auf. „Es gibt keinerlei Anlass zu Panik und zu Hamsterkäufen in den Geschäften. Die Versorgung mit Lebensmitteln und Artikeln des täglichen Bedarfs ist dauerhaft sichergestellt. Insbesondere sollten diese nur in maßvollen Mengen zu Hause gelagert werden, da eine regelmäßige Nachlieferung in allen Lebensmittelgeschäften erfolgt.“

Behördengänge sollten nur in absolut unaufschiebbaren Angelegenheiten stattfinden. Wo immer möglich, sollten Anliegen per Telefon, E-Mail oder durch Online-Dienste anstelle eines Besuchs vor Ort geklärt werden. „Oberste Priorität in den Rathäusern und im Landratsamt hat nun die Abarbeitung der aktuellen Corona-Thematik. Hierzu wird Personal aus verschiedensten Bereichen eingesetzt, so dass die regulären Dienstleistungen teilweise zurückgefahren werden müssen. Wir bitten auch um Verständnis, wenn es aktuell zur Verzögerungen bei der Beantwortung von Anfragen kommt“, erklärt Erster Landesbeamter Schauder.

Darüber hinaus ruft Schauder dazu auf, sich nicht über fragwürdige Quellen im Internet und in den sozialen Medien über das Thema Coronavirus zu informieren. Dort würden bewusst oder unbewusst auch Falschinformationen verbreitet. Er bittet, sich stattdessen in etablierten Medien und auf den Internetseiten von Kommunen, Landkreisverwaltung, Land und Bund mit gesicherten Informationen zu versorgen. Unter anderem empfiehlt er das Bürgertelefon des Gesundheitsamtes Main-Tauber-Kreis unter der Nummer 09341/82-4010, die Website der Landkreisverwaltung unter www.main-tauber-kreis.de/coronavirus und die offizielle Facebook-Seite des Landratsamtes Main-Tauber-Kreis.

Keine neuen Fälle bestätigt

Im Main-Tauber-Kreis wurde am Sonntag, 15. März, kein neuer Fall einer Infektion mit dem Coronavirus neu bestätigt. Die Gesamtzahl liegt damit weiterhin bei 33. /lra

14.03.2020: Weiterer Fall von Coronavirus-Infektion bestätigt (Zahlen 14. März)

Im Main-Tauber-Kreis wurde am Samstag, 14. März, ein Fall einer Coronavirus-Infektion neu bestätigt. Damit steigt die Gesamtzahl auf 33.

Die betroffene Person lebt im Gebiet der Stadt Weikersheim und wurde vom Gesundheitsamt des Landratsamtes Main-Tauber-Kreis häuslich isoliert. Der Krankheitsverlauf ist milde, eine Klinikbehandlung nicht erforderlich. Die Kontaktpersonen werden ermittelt, und für sie wird ebenfalls häusliche Isolation angeordnet. /lra

13.03.2020: Neuer Fall von Coronavirus-Infektion bestätigt

Schulzentrum Creglingen bereits ab Montag, 16. März, geschlossen

Im Main-Tauber-Kreis wurde am Freitag, 13. März, eine Coronavirus-Infektion neu bestätigt. Damit steigt die Gesamtzahl auf 32.

Die betreffende Person lebt im Gebiet der Stadt Weikersheim. Wegen des Schulbesuchs ist auch die Realschule in Creglingen betroffen. Die Kontaktpersonen – unter anderem Lehrer, Schüler und Familie – sind bereits ermittelt und werden wie auch die infizierte Person selbst häuslich isoliert. Komplett isoliert wurde die betroffene Schulklasse mit allen Lehrkräften, die dort unterrichtet haben.

Abweichend von der landesweiten Regelung der Schulschließungen ab Dienstag, 17. März, wird das Creglinger Schulzentrum mit Realschule, Grundschule und Werkrealschule daher bereits ab Montag, 16. März, geschlossen. Dies haben Landratsamt, Stadt und Schulleitung gemeinsam vereinbart.

Der Krankheitsverlauf der betroffenen Person ist milde, eine Klinikbehandlung nicht erforderlich. /lra

13.03.2020: Von Anfragen zu Schulschließungen absehen

Landesregierung trifft Entscheidung am Freitagnachmittag

Beim Bürgertelefon des Gesundheitsamtes Main-Tauber-Kreis zum Thema Coronavirus geht in diesen Stunden eine deutlich erhöhte Anzahl von Anrufen ein. Das Landratsamt bittet darum, nur in dringenden Fällen anzurufen. Insbesondere soll von Anfragen zum Thema Schul- und Kindergartenschließungen abgesehen werden.

Derzeit sind im Main-Tauber-Kreis lediglich das Matthias-Grünewald-Gymnasium in Tauberbischofsheim, das Gymnasium Weikersheim und die Realschule St. Bernhard in Bad Mergentheim zunächst bis Freitag, 20. März, geschlossen.

Über allgemeine Schließungen von Schul- oder auch Kindergartenschließungen entscheidet die Landesregierung von Baden-Württemberg am heutigen Freitagnachmittag. Weitere Informationen zu dieser Thematik liegen dem Landratsamt nicht vor und können daher auch nicht weitergegeben werden. /lra

12.03.2020: Sieben Fälle von Coronavirus-Infektion neu bestätigt

Betroffen sind fünf Kommunen – Milde Krankheitsverläufe

Im Main-Tauber-Kreis wurden am Donnerstag, 12. März, sieben Fälle von Coronavirus-Infektionen neu bestätigt. Damit steigt die Gesamtzahl auf 31. Die sieben neuen Fälle verteilen sich auf Bad Mergentheim, Wertheim, Tauberbischofsheim, Niederstetten und Lauda Königshofen.

Die Betroffenen wurden vom Gesundheitsamt des Landratsamtes Main-Tauber-Kreis häuslich isoliert. Der Krankheitsverlauf ist in allen Fällen milde, eine Klinikbehandlung nicht erforderlich. Die Kontaktpersonen werden ermittelt, und für sie wird ebenfalls häusliche Isolation angeordnet.

Hinweise:

  • Das Landratsamt Main-Tauber-Kreis informiert ab sofort einmal am Tag gegen 17 Uhr in einer Pressemitteilung über neu aufgetretene Fälle.
  • Die in dieser Pressemitteilung enthaltenen Fälle 25 und 26 wurden bereits am Donnerstagmorgen, 12. März, mit der Pressemitteilung Nr. 113-2020 gemeldet. /lra

12.03.2020: Zwei weitere Fälle von Coronavirus-Infektionen bestätigt

Betroffene aus Bad Mergentheim und Wertheim – Krankheitsverlauf milde

Das Landesgesundheitsamt hat zwei weitere Fälle von Coronavirus-Infektionen im Main-Tauber-Kreis bestätigt. Damit steigt die Gesamtzahl auf 26. Die Betroffenen leben im Gebiet der Großen Kreisstädte Bad Mergentheim und Wertheim und sind beide aus Südtirol zurückgekehrt. Seitdem waren sie zu Hause. Sie wurden vom Gesundheitsamt des Landratsamtes Main-Tauber-Kreis häuslich isoliert. Der Krankheitsverlauf ist in beiden Fällen milde, eine Klinikbehandlung nicht erforderlich. Die Kontaktpersonen werden ermittelt, und für sie wird ebenfalls häusliche Isolation angeordnet. /lra

11.03.2020: Drei Schulen vorsorglich eine weitere Woche geschlossen

Das Gymnasium Weikersheim, das Matthias-Grünewald-Gymnasium in Tauberbischofsheim und die Realschule St. Bernhard in Bad Mergentheim bleiben rein vorsorglich noch eine zweite Woche bis einschließlich Freitag, 20. März, geschlossen. Auf diese Schutzmaßnahme haben sich das Landratsamt Main-Tauber-Kreis und die betreffenden Kommunen in Abstimmung mit den Schulleitungen gemeinsam verständigt.

Anlass für die Schulschließungen sind die am Samstag, 7. März, festgestellten Fälle von Coronavirus-Infektionen im Main-Tauber-Kreis, von denen auch einige Kinder und Jugendliche betroffen sind. Die so genannte Inkubationszeit, also die Zeit zwischen Infektion und Auftreten der ersten Symptome, kann beim neuartigen Coronavirus nach dem Stand der Medizin bis zu zwei Wochen betragen. Daher soll nun bestmöglich sichergestellt werden, dass in diesen drei Schulen keine weiteren Infektionen auftreten können und mögliche Infektionsketten unterbunden werden. 

„Wir haben hier eine Interessenabwägung vorgenommen und eine Entscheidung getroffen, die den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit berücksichtigt“, erklärt Erster Landesbeamter Christoph Schauder als Leiter des Corona-Arbeitsstabes im Landratsamt. „Insbesondere danke ich den drei betroffenen Kommunen und den Schulleitungen für das konstruktive Miteinander.“ Das Landratsamt sei sich bewusst, dass eine zweiwöchige Schulschließung mit großen Herausforderungen für die betroffenen Familien verbunden sein kann. Auch dieser Aspekt sei in die Abwägung eingeflossen. „Jedoch hat die bestmögliche Unterbindung von möglichen Infektionsketten für uns die höchste Priorität, wir möchten jedes Risiko so gut es geht vermeiden.“ Gleichzeitig ruft Schauder weiter zu Ruhe und Besonnenheit auf. „Die 24 bestätigten Fälle und ihre ermittelten Kontaktpersonen sind in entsprechender Isolation.“ 

Das Landratsamt weist außerdem darauf hin, dass alle anderen Schulen im Landkreis derzeit nach Abwägung aller Argumente geöffnet bleiben, weil dort bisher keine Infektionen bestätigt wurden. Von bestätigten Infektionen sind direkt nur drei Schulklassen und eine Jahrgangsstufe betroffen. 

Zu den Schließungen gelten weiterhin folgende ergänzende Informationen:

Regelungen für betroffene Klassen 

Für insgesamt drei Klassen und eine Jahrgangsstufe, die von einer bestätigten Corona-Infektion direkt betroffen sind, hat das Gesundheitsamt eine häusliche Isolation der Schülerinnen und Schüler für 14 Tage angeordnet, also während der gesamten Dauer der Schulschließung. Gleiches gilt für die Lehrkräfte, die in diesen Klassen unterrichtet haben. Aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes werden die betroffenen Klassen weiterhin nicht öffentlich genannt.

Regelungen für weitere Klassen

Für alle weiteren Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte und sonstiges Personal der drei Schulen gilt die dringende Empfehlung, Kontakte zu anderen Menschen soweit wie möglich zu reduzieren und nach Möglichkeit zu Hause zu bleiben, also auch von Freizeitaktivitäten jeglicher Art außer Haus abzusehen. Diese Empfehlung wird nun bis einschließlich Freitag, 20. März, verlängert.

Regelungen für übrige Haushaltsangehörige

Für die übrigen Haushaltsangehörigen (Eltern und Geschwister etc.) gilt aktuell Folgendes:

  • Personen, die innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet waren, vermeiden – unabhängig von Symptomen – unnötige Kontakte und sollten nach Möglichkeit vorläufig zu Hause bleiben. Inzwischen gilt u.a. ganz Italien sowie die Region Grand Est in Frankreich als Risikogebiet. Grand Est umfasst Elsass, Lothringen und Champagne-Ardenne.
  • Bei Personen, die nicht in einem Risikogebiet waren und keinen Kontakt zu einem bestätigt am neuartigen Coronavirus Erkrankten hatten, sind keine speziellen Vorsichtsmaßnahmen nötig.
  • Personen, die in einem Risikogebiet waren und innerhalb von 14 Tagen nach Rückkehr von dort Symptome wie Fieber, Muskelschmerzen, Husten, Schnupfen, Durchfall u.a. bekommen, vermeiden alle nicht notwendigen Kontakte und bleiben zu Hause. Diese Personen setzen sich umgehend telefonisch mit ihrem Hausarzt in Verbindung oder nehmen außerhalb der Sprechzeiten Kontakt mit dem kassenärztlichen Notdienst unter der Telefonnummer 116 117 auf. Ganz wichtig ist, dass ohne vorherige telefonische Kontaktaufnahme keine Arztpraxis oder Klinik aufgesucht werden darf.
  • Personen, die während ihres Aufenthalts in einem Risikogebiet oder innerhalb der vergangenen 14 Tage Kontakt zu einem bestätigt an COVID-19 Erkrankten hatten, kontaktieren umgehend das örtlich zuständige Gesundheitsamt. Dies muss in jedem Fall erfolgen – unabhängig vom Auftreten von Symptomen. Für alle Einwohnerinnen und Einwohner des Main-Tauber-Kreises ist das Gesundheitsamt des Landratsamtes zuständig, das unter der Telefonnummer 09341/82-5579 erreichbar ist.

Vor dem Hintergrund der dynamischen Entwicklung bei der Ausbreitung des Coronavirus bietet das Landratsamt ein Bürgertelefon für Fragen aus der Bevölkerung an. Die Telefonnummer lautet Telefonnummer: 09341 82-4010. Das Bürgertelefon ist montags bis sonntags durchgehend von 8.30 Uhr bis 18 Uhr geschaltet. Das Landratsamt bietet darüber hinaus fortlaufend aktualisierte Informationen und Links unter www.main-tauber-kreis.de/coronavirus. Des Weiteren können sich Bürgerinnen und Bürger ebenfalls täglich – auch am Wochenende – zwischen 9 und 18 Uhr unter der Telefonnummer Telefonnummer: 0711 904-39555 an die Hotline des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg wenden. /lra

10.03.2020: Kreis rät von Veranstaltungen über 1000 Personen ab

Der dezernatsübergreifende Corona-Arbeitsstab im Landratsamt Main-Tauber-Kreis hat entschieden, sich den neuesten Empfehlungen der Gesundheitsminister von Bund und Land anzuschließen. Daher empfiehlt der Arbeitsstab, alle Veranstaltungen mit mehr als 1000 Besucherinnen und Besuchern zunächst bis Karfreitag, 10. April, abzusagen.

Landesgesundheitsminister Manne Lucha hatte sich am Montag, 9. März, der Empfehlung von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn angeschlossen, Veranstaltungen ab einer Größe von 1000 Personen vorsorglich abzusagen. Von geplanten Veranstaltungen ab 1000 Personen rät das Gesundheitsamt des Landratsamtes Main-Tauber-Kreis daher ab sofort und zunächst bis Karfreitag, 10. April, konsequent ab. 

Bei Veranstaltungen unter 1000 Besuchern mit primär regionalem Teilnehmerkreis bleibt es bei der bisherigen Linie des Gesundheitsamtes, dass diese unter Beachtung entsprechender Hinweise an die potenziellen Besucherinnen und Besucher stattfinden können. 

Das Landratsamt weist außerdem darauf hin, dass seit Sonntag, 8. März, keine neuen Coronavirus-Infektionen von Bewohnerinnen und Bewohnern des Main-Tauber-Kreises mehr festgestellt wurden, so dass es bei den gemeldeten 23 Fällen in einer Südtirol-Reisegruppe und einem weiteren, damit nicht zusammenhängenden Fall bleibt. Betroffen sind nur die Kommunen Bad Mergentheim, Weikersheim, Boxberg und Niederstetten. Somit kann weiterhin nicht von einem grassierenden Virus gesprochen werden. Die Landkreisverwaltung ruft somit weiterhin zu Ruhe und Besonnenheit auf. /lra

13.03.2020: Behördengänge auf notwendiges Maß beschränken

Coronavirus: Entwicklung erfordert verantwortliches Handeln

Das Coronavirus breitet sich weiter aus. Angesichts der dynamischen Entwicklung betont das Landratsamt Main-Tauber-Kreis, dass seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach wie vor für die Bürger da sind und sich um ihre Anliegen kümmern. Um die weitere Verbreitung des Virus einzudämmen bzw. zu verlangsamen, ist jedoch (eigen)verantwortliches Handeln der Bürgerinnen und Bürger angezeigt. So sollten Behördengänge sowohl beim Landratsamt wie auch bei Rathäusern und anderen Institutionen auf ein unbedingt notwendiges Maß eingeschränkt werden. Vor allem in Warteräumen und an Servicecountern besteht erhöhte Ansteckungsgefahr. Deshalb sollte sich jeder fragen, ob ein Behördentermin unaufschiebbar ist oder möglicherweise online abgewickelt werden kann. /lra

08.03.2020: Weiterer Fall von Coronavirus-Infektion bestätigt

Das Landesgesundheitsamt hat einen weiteren Fall einer Coronavirus-Infektion im Main-Tauber-Kreis bestätigt. Der Betroffene lebt im Gebiet der Stadt Niederstetten.

Es handelt sich um den ersten Fall im Main-Tauber-Kreis, der offenbar nicht mit den 23 bisher bestätigten Infektionen zusammenhängt. Diese ließen sich auf eine gemeinsame Gruppenreise nach Südtirol zurückführen. Der Betroffene wurde vom Gesundheitsamt häuslich isoliert. Der Krankheitsverlauf ist milde, eine Klinikbehandlung nicht erforderlich. Die Kontaktpersonen werden ermittelt, und für sie wird ebenfalls häusliche Isolation angeordnet. /lra

08.03.2020: Vorsorgliche Schließung von drei Schulen - Detaillierte Informationen

Das Gymnasium Weikersheim, das Matthias-Grünewald-Gymnasium in Tauberbischofsheim und die Realschule St. Bernhard in Bad Mergentheim werden ab Montag, 9., bis einschließlich Freitag, 13. März, vorübergehend und rein vorsorglich geschlossen. Auf diese Schutzmaßnahme haben sich das Landratsamt Main-Tauber-Kreis und die betreffenden Kommunen in Abstimmung mit den Schulleitungen gemeinsam geeinigt. Anlass sind die am Samstag, 7. März, neu festgestellten 21 Fälle von Coronavirus-Infektionen im Main-Tauber-Kreis, von denen auch einige Kinder und Jugendliche betroffen sind.

„Mit dieser ausgewogenen Maßnahme wird ein hohes Maß an Gesundheitsschutz erreicht und gleichzeitig der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit gewahrt. Es wird für die betroffenen Schulen bestmöglich ein Infektionsrisiko vermieden. Ich danke den Schulleitungen und den Kommunen für den konstruktiven Austausch, der zu dieser gemeinsamen Entscheidung geführt hat“, erklärt Erster Landesbeamter Christoph Schauder vom Landratsamt Main-Tauber-Kreis. „Wir möchten noch einmal zu Ruhe und Besonnenheit aufrufen. Alle bestätigten Fälle an den Schulen können auf eine einzige Quelle im Main-Tauber-Kreis zurückgeführt werden, so dass auch weiterhin nicht von einem grassierenden Virus gesprochen werden kann. Die Krankheitsverläufe sind bisher durchgehend milde, alle Betroffenen kurieren sich zu Hause aus, niemand musste bisher ins Krankenhaus.“

Wie bereits angekündigt, teilt das Landratsamt Main-Tauber-Kreis zu den Schließungen der drei Schulen folgende ergänzende Informationen mit:

Regelung für direkt betroffene Klassen

Für insgesamt drei Klassen und eine Jahrgangsstufe, die von einer bestätigten Corona-Infektion direkt betroffen sind, ordnet das Gesundheitsamt eine häusliche Isolation der Schülerinnen und Schüler für die nächsten 14 Tage an. Gleiches gilt für die Lehrkräfte, die in diesen Klassen unterrichtet haben. Aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes werden die betroffenen Klassen nicht öffentlich genannt.

Regelung für alle weiteren Klassen

Für alle weiteren Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte und sonstiges Personal der drei Schulen gilt die dringende Empfehlung, Kontakte zu anderen Menschen soweit wie möglich zu reduzieren und nach Möglichkeit zu Hause zu bleiben, also auch von Freizeitaktivitäten jeglicher Art außer Haus abzusehen. Diese Empfehlung gilt vorerst bis einschließlich Freitag, 13. März.

Regelung für übrige Haushaltsangehörige

Für die übrigen Haushaltsangehörigen (Eltern und Geschwister etc.) gilt aktuell Folgendes:

  • Personen, die innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet (neu: auch Südtirol) waren, vermeiden – unabhängig von Symptomen – unnötige Kontakte und sollten nach Möglichkeit vorläufig zu Hause bleiben.

  • Bei Personen, die nicht in einem Risikogebiet waren und keinen Kontakt zu einem bestätigt am neuartigen Coronavirus Erkrankten hatten, sind keine speziellen Vorsichtsmaßnahmen nötig.

  • Personen, die in einem Risikogebiet waren und innerhalb von 14 Tagen nach Rückkehr von dort Symptome wie Fieber, Muskelschmerzen, Husten, Schnupfen, Durchfall u.a. bekommen, vermeiden alle nicht notwendigen Kontakte und bleiben zu Hause. Diese Personen setzen sich umgehend telefonisch mit ihrem Hausarzt in Verbindung oder nehmen außerhalb der Sprechzeiten Kontakt mit dem kassenärztlichen Notdienst unter der Telefonnummer 116 117 auf. Ganz wichtig ist, dass ohne vorherige telefonische Kontaktaufnahme keine Arztpraxis oder Klinik aufgesucht werden darf.

  • Personen, die während ihres Aufenthalts in einem Risikogebiet oder innerhalb der vergangenen 14 Tage Kontakt zu einem bestätigt an COVID-19 Erkrankten hatten, kontaktieren umgehend das örtlich zuständige Gesundheitsamt. Dies muss in jedem Fall erfolgen – unabhängig vom Auftreten von Symptomen. Für alle Einwohnerinnen und Einwohner des Main-Tauber-Kreises ist das Gesundheitsamt des Landratsamtes zuständig, das unter der Telefonnummer 09341/82-5579 erreichbar ist.

Bürgertelefon und Online-Informationen 

Vor dem Hintergrund der dynamischen Entwicklung bei der Ausbreitung des Coronavirus bietet das Landratsamt sein Bürgertelefon für Fragen aus der Bevölkerung auch am Wochenende an. Die Telefonnummer lautet 09341/82-4010. Das Bürgertelefon ist somit montags bis sonntags durchgehend von 8.30 Uhr bis 18 Uhr geschaltet. Das Landratsamt bietet darüber hinaus fortlaufend aktualisierte Informationen und Links unter www.main-tauber-kreis.de/coronavirus an. Des Weiteren können sich Bürgerinnen und Bürger ebenfalls täglich – auch am Wochenende – zwischen 9 und 18 Uhr unter der Telefonnummer 0711/904-39555 an die Hotline des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg wenden. /lra

07.03.2020: 21 neue Fälle von Coronavirus-Infektionen im Kreis bestätigt

Das Landesgesundheitsamt hat am Samstag, 7. März, 21 neue Fälle von Coronavirus-Infektionen im Main-Tauber-Kreis bestätigt. Damit steigt die Gesamtzahl im Landkreis auf 23 an. Sämtliche Betroffene gehören einer Reisegruppe an, die gemeinsam in Südtirol war und von dort am Freitag, 28. Februar, zurückkehrte. „Somit können sämtliche Fälle auf eine einzige Quelle zurückgeführt werden“, erklärt Erster Landesbeamter Christoph Schauder.

Die 21 Personen, bei denen jetzt die Coronavirus-Infektion im Labor nachgewiesen wurde, befinden sich alle bereits seit einigen Tagen in häuslicher Absonderung. Diese hatte das Gesundheitsamt des Main-Tauber-Kreises angeordnet, nachdem sie als Kontaktpersonen zum ersten Fall ermittelt waren. Bei keiner der betroffenen Personen ist derzeit eine Krankenhausbehandlung erforderlich, da die Krankheitsverläufe entsprechend milde sind. Nun ermittelt das Gesundheitsamt für die 21 neuen Fälle die Kontaktpersonen und ordnet diesen gegenüber ebenfalls eine häusliche Absonderung an. 

Aufgrund der dynamischen Lageentwicklung und der damit zum Teil verbundenen Unruhe, etwa in den sozialen Netzwerken, teilt die Landkreisverwaltung ab sofort mit, welche Städte und Gemeinden im Main-Tauber-Kreis von bestätigten Coronavirus-Infektionen betroffen sind. Die derzeit 23 bestätigten Fälle verteilen sich – bedingt durch die unterschiedlichen Wohnorte der Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der betreffenden Gruppenreise – auf Weikersheim, Bad Mergentheim, Niederstetten und Boxberg. 

„Wir möchten noch einmal zu Ruhe und Besonnenheit aufrufen“, erklärt Erster Landesbeamter Christoph Schauder. „Aufgrund der Eingrenzung auf eine einzige Quelle kann im Main-Tauber-Kreis auch weiterhin nicht von einem grassierenden Virus gesprochen werden. Alle bekannten Fälle sind in häuslicher Absonderung, ebenso sind oder werden alle ermittelten Kontaktpersonen unter häusliche Absonderung gestellt. Die Krankheitsverläufe sind bisher durchgehend milde.“

Von Kontakt zu Personen in Quarantäne absehen 

Das Gesundheitsamt des Main-Tauber-Kreises appelliert dringend an alle Bürgerinnen und Bürger, von jeglicher Form der Kontaktaufnahme zu in Quarantäne befindlichen Personen abzusehen, da dies die Betroffenen in ihrer schwierigen Situation nur unnötig belastet. Dies gilt ausdrücklich auch für Kontakte über die sozialen Medien.

Empfehlungen der Landesregierung 

Das Landratsamt verweist darüber hinaus auf die Empfehlungen der Landesregierung. Unter anderem gilt, dass Personen, die innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet (neu: auch Südtirol) waren, unabhängig von Symptomen unnötige Kontakte vermeiden und nach Möglichkeit vorläufig zu Hause bleiben sollten. Für Schulen und Kindertageseinrichtungen gelten gesonderte Regelungen.

Bürgertelefon ausgeweitet 

Vor dem Hintergrund der dynamischen Entwicklung bei der Ausbreitung des Coronavirus bietet das Landratsamt sein Bürgertelefon für Fragen aus der Bevölkerung ab sofort auch am Wochenende an. Die Telefonnummer lautet Telefonnummer: 09341 82-4010. Das Bürgertelefon ist somit montags bis sonntags durchgehend von 8.30 Uhr bis 18 Uhr geschaltet. Das Landratsamt bietet darüber hinaus fortlaufend aktualisierte Informationen und Links unter www.main-tauber-kreis.de/coronavirus an. Des Weiteren können sich Bürgerinnen und Bürger ebenfalls täglich – auch am Wochenende – zwischen 9 und 18 Uhr unter der Telefonnummer Telefonnummer: 0711 904-39555 an die Hotline des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg wenden. /lra

07.03.2020: Südtirol-Rückkehrer bitte zu Hause bleiben

Vor dem Hintergrund der dynamischen Entwicklung bei der Ausbreitung des Coronavirus weist das Landratsamt Main-Tauber-Kreis auf folgende Empfehlungen der Landesregierung von Baden-Württemberg hin:

Personen, die innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet (neu: auch Südtirol) waren, vermeiden – unabhängig von Symptomen – unnötige Kontakte und sollten nach Möglichkeit vorläufig zu Hause bleiben.

Bei Personen, die nicht in einem Risikogebiet waren und keinen Kontakt zu einem bestätigt am neuartigen Coronavirus Erkrankten hatten, sind keine speziellen Vorsichtsmaßnahmen nötig.

Personen, die in einem Risikogebiet waren und innerhalb von 14 Tagen nach Rückkehr von dort Symptome wie Fieber, Muskelschmerzen, Husten, Schnupfen, Durchfall u.a. bekommen, vermeiden alle nicht notwendigen Kontakte und bleiben zu Hause. Diese Personen setzen sich umgehend telefonisch mit ihrem Hausarzt in Verbindung oder nehmen Kontakt mit dem kassenärztlichen Notdienst unter der Telefonnummer 116 117 auf. Ganz wichtig ist, dass ohne vorherige telefonische Kontaktaufnahme keine Arztpraxis oder Klinik aufgesucht werden darf.

Personen, die während ihres Aufenthalts in einem Risikogebiet oder innerhalb der vergangenen 14 Tage Kontakt zu einem bestätigt an COVID-19 Erkrankten hatten, kontaktieren umgehend das örtlich zuständige Gesundheitsamt. Dies muss in jedem Fall erfolgen – unabhängig vom Auftreten von Symptomen. Für alle Einwohnerinnen und Einwohner des Main-Tauber-Kreises ist das Gesundheitsamt des Landratsamtes zuständig, das unter der Telefonnummer Telefonnummer: 09341 82-5579 erreichbar ist.

Bei Fragen zum Thema Coronavirus steht das Bürgertelefon das Gesundheitsamtes Main-Tauber-Kreis zur Verfügung, das täglich – auch am Wochenende – von 8.30 bis 18 Uhr unter der Telefonnummer Telefonnummer: 09341 82-4010 erreichbar ist. Fortlaufend aktualisierte Informationen und wichtige Links finden Sie unter www.main-tauber-kreis.de/coronavirus. /lra

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