Museen: Niederstetten

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Der Jüdische Friedhof Niederstetten öffnet digital seine Pforte zum "Tag des offenen Denkmals 2020"

Internationaler Museumstag digital am 17. Mai 2020

Am 17. Mai 2020 ist Internationaler Museumstag digital! In ganz Deutschland laden die Museen an diesem Sonntag zu digitalen Angeboten ein, gewähren besondere Einblicke und bieten neue Perspektiven. Mit einem eher ungewöhnlichen Format beteiligt sich auch die Stadt Niederstetten am Internationalen Museumstag.

Jung, hipp und frech – Geschichte in #Niederstetten mal anders

Ungezwungen, mit Teasern im Bloggerstyle, FunFacts und dynamischer Kameraführung im Hands-on-Charakter- der Beitrag des junge Filmteam aus Niederstetten zum Internationalen Museumstag ist alles andere als verstaubt und trocken und spricht damit speziell junge Menschen an. 

Am Sonntag, 17. Mai 2020 feiern die Museen den Internationalen Museumstag digital. Bundesweit laden die Museen in diesem Jahr zum digitalen Entdecken ein und präsentierten ihre Sammlungen in 360° Rundgängen, digitalen Live-Führungen, interaktiven Ausstellungen und vielem mehr. Alle sind eingeladen mit nur einem Klick die Vielfalt unserer Museumslandschaft zu entdecken. Ob große oder kleine Häuser, auf dem Land oder in der Stadt, weit weg oder ganz in der Nähe, der Internationale Museumstag bietet die Möglichkeit neue Museen kennenzulernen, Objekte genauer unter die Lupe zu nehmen und einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. 

Unter dem Hashtag #MuseenEntdecken wird dann auch der Beitrag des Niederstettener Filmteams mit dabei sein.

#MuseenEntdecken #Niederstetten

Museen

Im Kulturangebot der Stadt Niederstetten nehmen zwei Ausstellungen einen ganz besonderen Platz ein, denn die hier thematisierten Bereiche sind eng mit der Geschichte und der Entwicklung des Ortes verbunden.
So greift das "Kelter- und Weinbaumuseum" im 1803 errichteten Kelter der Stadt Niederstetten die große Bedeutung als Weinbauregion auf. Rund 200 Exponate verdeutlichen interessierten Besuchern, unter welchen Bedingungen die Weingärtner und Winzer der Gegend den kostbaren Rebensaft im 19. Jahrhundert gewonnen und weiterverarbeitet haben.

Einen kulturellen Beitrag ganz anderer Art leistet das "Albert-Sammt-Museum". Es ist dem Leben und Wirken eines der größten Söhne der Stadt Niederstetten gewidmet - dem hier geborenen Luftschiff-Kommandanten Albert Sammt. Neben Informationen zu seiner Tätigkeit als Offizier der verunglückten "Hindenburg" beherbergt das Haus eine umfangreiche Zeppelin-Ausstellung und ist damit eines der wenigen Museen des Landes, das die Geschichte der einst hochmodernen Luftfahrzeuge erläutert.

Auch sehenswert sind die "Alte Dorfschmiede" und der "Dorfarrest". In beiden Einrichtungen wurden die originalen Ausstattungsgegenstände des 19. Jahrhunderts liebevoll bewahrt, so dass sie Besuchern einen detaillierten Einblick in das Alltagsleben der Niederstettener gewähren.

Dem Komponisten Friedrich Witt, dessen"Jenaer Symphonie" bis 1968 als vermutliches Beethoven-Werk galt, ist eine Ausstellung in der Alten Schule gewidmet. 

Ein ebensolches Kleinod der Museen-Landschaft ist die Eduard-Mörike-Gedenkstube im Stadtteil Wermutshausen. Sie wurde zur Erinnerung an den sechs Monate währenden Aufenthalt des Lyrikers im hiesigen Pfarrhaus eingerichtet und kann nach vorheriger Absprache besucht werden.

Bei einem "Historischen Stadtspaziergang" lassen sich historische Gebäude und Plätze entdecken. Die "Historischen Stadtspaziergang" finden Sie in unsererm Museums-Flyer.

Hier geht es zu unserem Museums-Flyer.

Albert-Sammt-Zeppelin-Museum

Albert Sammt kam als junger Mann zu den Zeppelinwerken. Er hat die Geschichte der Zeppeline aus erster Hand mitbekommen und hat daran mitgewirkt. Er war mit der Entwicklung der Gaszellen befasst und hat an verschiedenen Forschungsflügen teilgenommen. Schwer verletzt hat er die Katastrophe in Lakehurst überlebt, und war Kapitän des letzten Zeppelins (Zeppelin 130).

Anschrift:
KULT
Hauptstrasse 52/1
Telefonnummer: 07932 60032

Öffnungszeiten:
Montag:
16:30 Uhr bis 19:30 Uhr
Dienstag:
10:00 Uhr bis 11:30 Uhr
Donnerstag:
10:00 Uhr bis 11:30 Uhr und 15:00 Uhr bis 17:30 Uhr
Freitag:
15:00 Uhr bis 17:30 Uhr

Während der Schulferien:
Montag:
16:30 Uhr bis 19:30 Uhr
Mittwoch:
10:00 Uhr bis 11:30 Uhr
Freitag:
12:00 Uhr bis 17:30 Uhr

Gottlob-Haag-Kabinett

Der Dichter Gottlob Haag, 1926 in Wildentierbach geboren, 2008 in Niederstetten gestorben, hat ein umfangreiches Werk hinterlassen. Wie kein anderer steht er für die Landschaft Hohenlohe. Er gilt als Stimme Hohenlohes. Er schrieb seine Werke in Schriftdeutsch und in Hohenloher Mundart.
Die Bedeutung Gottlob Haags ist unbestritten. Dies zeigt sich auch daran, dass das Literaturarchiv Marbach in seiner Reihe Spuren einen Band über Gottlob Haag herausbringen wird – der einzige Spurenband in der Region Hohenlohe. Er ist einer der verborgenen Schätze Hohenlohes, einer der mit seinem Wirken viel für die kulturelle Identität der Region getan hat.

Anschrift:
KULT
Hauptstrasse 52/1
Telefonnummer: 07932 60032

Öffnungszeiten:
Montag:
16:30 Uhr bis 19:30 Uhr
Dienstag:
10:00 Uhr bis 11:30 Uhr
Donnerstag:
10:00 Uhr bis 11:30 Uhr und 15:00 Uhr bis 17:30 Uhr
Freitag:
15:00 Uhr bis 17:30 Uhr

Während der Schulferien:
Montag:
16:30 Uhr bis 19:30 Uhr
Mittwoch:
10:00 Uhr bis 11:30 Uhr
Freitag:
12:00 Uhr bis 17:30 Uhr

Friedrich-Witt-Ausstellung

Friedrich Witt wurde 1770 (im gleichen Jahr wie Ludwig van Beethoven) in Niederstetten geboren und hier in der Jakobskirche getauft. 1789 wurde er in die Hofkapelle des Fürsten Kraft Ernst von Oettingen-Wallerstein aufgenommen. 1796 verließ Witt Wallerstein und begab sich auf eine mehrjährige Konzertreise, die ihn unter anderem nach Wien führte. Dort befanden sich unter den Zuhörern eines seiner Konzerte auch Joseph Haydn und weitere führende Persönlichkeiten des Wiener Musiklebens. Das Konzert war ein großer Erfolg und brachte Witt mehrere Anfragen nach weiteren Konzerten ein. Im Frühjahr 1802 wurde er zum Hofkapellmeister in Würzburg (wo er bis zum seinem Lebensende blieb) berufen, ab 1814 war er auch Kapellmeister am Theater in Würzburg.

Zu Witts musikalischen Vorbildern zählen Antonio Rosetti und Joseph Haydn. Gerade in den langsamen Sätzen seiner Werke gelangen ihm sehr stimmungsvolle Kompositionen, in denen er sich als echter Romantiker zeigt. Im Zentrum seines Schaffens stehen 23 Sinfonien, daneben schuf er auch Instrumentalkonzerte, Kammermusik, Messen und weitere geistliche Werke. Sein bekanntestes Werk ist die "Jenaer Sinfonie", die von der Musikwissenschaft ein halbes Jahrhundert lang für ein Werk von Ludwig van Beethoven gehalten wurde, was viel über die Qualität von Witts Musik aussagt.

Anschrift:
Alte Schule
Lange Gasse 32
Telefonnummer: 07932 910213

Öffnungszeiten:
Auf Anfrage

 

Kelter- und Weinbaumuseum

Öffnungszeiten:
Nach Vereinbarung.

Ansprechpartner:
Herr Claus Mönikheim
Niederstetten-Wermutshausen
Telefonnummer: 07932 7716
E-Mail schreiben

Mörike - Gedenkstube

Zur Erinnerung an den Dichter Eduard Mörike (1804 – 1875) und seinen Aufenthalt vom 19. Sept. 1843 bis zum 16. April 1844 bei seinem Freund, dem Pfarrer Wilhelm Hartlaub und dessen Familie.

Geöffnet nach Vereinbarung
Niederstetten-Wermutshausen
Telefonnummer: 07932 8880

"Kleinstmuseum Dorfarrest"Arrestzelle

In der gut erhaltenen Wehrkirchanlage mit ummauertem Friedhof befindet sich im Torturm eine DORFARRESTZELLE aus dem 19. Jahrhundert.

Geöffnet nach Vereinbarung
Wilhelm Fischer
Niederstetten-Wildentierbach
Telefonnummer: 07932 72 60